Hallo Oslo.

Hallo Oslo.

Montag 8. Mai
Heute stand Oslo auf dem Programm. Um dorthin zu kommen stand am sehr frühen Morgen aber erstmal die Durchquerung des Oslo-Fjords auf dem Programm. Wir haben uns um 06:00 Uhr Kaffee in der Lanai-Bar organisiert und haben sowohl den Sonnenaufgang als auch die Fjord-Durchfahrt von unserem Balkon aus genossen. Ich finde so eine Fjord-Durchfahrt immer wieder faszinierend, diese Stille und diese gewaltige Natur… toll.

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Oslo erwartete uns mit bestem Ausflugswetter. Es sollte den ganzen Tag sonnig sein, bei bis zu 16 Grad. Perfekt um die Stadt zu erkunden. Unser Schiff machte direkt neben der Festung Akershus fest, so dass der Weg in die Stadt zu Fuß nicht weit war.

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Nach einem gemütlichen Frühstück im Yachtclub haben wir uns fertig gemacht und sind hinabgestiegen zu Deck 3, wo an diesem Tag die Gangway war. Dort kurz die Bordkarte zum Auschecken vorgezeigt und als erstes dann ab zu Festung Akershus. Im Jahre 1299 ließ übrigens der König Håkon V. Magnusson diese Festung erbauen. Von dort hatte man einen tollen Blick auf unser Schiff. Die alte Festung hatte uns übrigens schon morgens mit ihren vielen auf das Wasser gerichteten Kanonen begrüßt.


Von dort ging es dann Richtung Rathaus, welches wie ich finde von weitem eher wie ein Bahnhofsgebäude aussieht. Das Rathaus wurde im Jahre 1950 eröffnete und die Innenräume sind wohl reich mit Kunstwerken von einigen der berühmtesten Künstler Norwegens gestaltet worden, was wir uns allerdings nicht angeschaut haben.

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Dann ging es über die Haupteinkaufsstraße “Karl Johans Gate” zum Dom/Kathedrale, welcher sehr hübsch ist. Von dort ging es wieder zurück über die Einkaufsstraße am Nationaltheater vorbei zum Königlichen Schloss.

Die Einkaufsstraße “Karl Johans Gate” ist eine lange gerade Straße, die mit Norwegen-Fähnchen gesäumt war und man sieht das Schloss von weitem.

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Man geht quasi über eine breite Prachtstraße bergauf auf das Schloss zu. Schön anzusehen.

Wir haben das Schloss einmal umrundet und sind dann wieder grob Richtung Hafen gegangen. Auf/An der Hafenpromenade war bei dem tollen Wetter ordentlich was los. Wir haben uns auf die Treppen am Wasser gesetzt, haben Sonne getankt und konnten toll auf „unser“ Schiff schauen.

Nach einer Umrundung des Hafenbeckens ging es zurück zum Schiff. Vorher kamen wir allerdings noch an einer riesigen Glocke vorbei, die über unseren Köpfen schwebte. Die kann man tatsächlich mit einem Fußpedal zum Läuten bringen.

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Wie kam diese Glocke dort hin? Als man anlässlich des 1000-jährigen Jubiläums Oslos nach dem Glockenspiel des Rathauses schaute stellte man fest, dass eine der 49 Glocken aus der Reihe tanzte, etwas verstimmt war und klanglich somit nicht mehr zu ihren Artgenossen passte. Man nahm das 1,4 Tonnen schwere Instrument ab und seit dem 22. August 2020 hängt sie nun statt im Rathaus dem Gebäude genau gegenüber, am Anleger Honnørbrygga am Hafen, in 20 Metern Höhe und „baumelt“ an einem 30 Meter langen Stahlseil herab. „The Untuned Bell“, die „Ungestimmte Glocke“, kann über ein Wah-Wah-Fußpedal wie es von Gitarristen verwendet wird, zum Klingen gebracht werden.
Irgendwie eine witzige Sache.

Zurück an Bord hieß es erst einmal Bordkarte einlesen lassen, Sicherheitskontrolle passieren und ein erfrischendes Getränk genießen. Am späten Nachmittag haben wir dann mal den Barbecue-Grill getestet. Dieser ist ausschließlich im Außenbereich und man bekommt diverse Hotdog- und Pommes-Varianten.

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Für einen schönen Ausklang des Oslo Aufenthalts ging es dann in die Lanai-Bar im Außenbereich am Heck des Schiffs. Um 18:00 Uhr hieß es dann wieder „Leinen los“ und Tschöö Oslo. Nochmal ein toller Blick auf Oslo inkl. Hafen und dann folgte wieder eine schöne Fahrt durch den Fjord.

An diesem Abend sind wir dann mal extra spät essen gegangen und unser Plan ging auf, es war am Buffet nicht mehr so viel los und es war recht entspannt.

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Tanja

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