Reisebericht AIDAsol 2015 – Teil 2 – Entern des Schiffes & Ablegen

Reisebericht AIDAsol 2015 – Teil 2 – Entern des Schiffes & Ablegen

Am 30. Mai war es dann soweit… Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir uns gegen 12 Uhr vom Hotel aus zum Hafen (Hafen City) bringen lassen (Wir hatten ein Arrangement gebucht: Hotelübernachtung + Auto in der Tiefgarage lassen + Taxi zum Schiff). Leider wollte der Wettergott uns nichts Gutes tun und wir standen im strömenden Regen vor dem Terminal und gaben unsere Koffer ab. Nette Mitarbeiter/innen von AIDA waren uns dort behilflich und schickten uns dann zum Einchecken. Als erstes mussten wir aber noch schriftlich über unseren Gesundheitszustand Auskunft geben (es soll ja niemand mit Ebola oder Ähnlichem aufs Schiff!) und dann standen wir auch schon in einer langen Schlange. Wir erwischten leider einen Mitarbeiter mit einem nicht arbeitswilligen Computer, weshalb wir ziemlich lang zum Einchecken brauchten. Aber irgendwann war auch diese Hürde genommen. Dann hieß es ab durch die Sicherheitskontrolle und wir kamen dem Schiff immer näher. Bevor wir aber wirklich ins Staunen kamen, gab es noch den obligatorischen Fototermin… zusammen lächelnd standen wir hinter einem Rettungsring. Ich mag so was zwar so überhaupt nicht, aber wir hatten Urlaub und vielleicht würde es ja auch ein tolles Bild werden. Durch unser Buchungsarrangement bekamen wir dieses sogar kostenlos dazu.
Ja und dann hieß es… Kamera raus… Fotos machen. Mensch war das ein „Ungetüm“! Unser Hotel für die nächsten 10 Tage war die AIDAsol und sie war/ist mächtig groß (eins der momentan größten Schiffe der AIDA-Flotte)! Wir waren sprachlos und mächtig aufgeregt.
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Zu unserem Glück konnten wir auch schon auf unsere Kabine. Um unsere Koffer mussten wir uns übrigens nicht kümmern, die wurden automatisch zu unserer Kabine gebracht. Also haben wir staunend erst mal den Weg zu unserer Kabine gesucht – Innenkabine, Deck 4, ganz vorne. In unserer Kabine angekommen, wurde jeder Zentimeter unter die Lupe genommen. Wirklich sehr schön und obwohl klein, war alles da und man konnte sich gut bewegen.
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Jetzt, nachdem wir unser Handgepäck schon mal los waren, ging es auf Erkundungstour und zum Mittagessen. Gestärkt liefen wir von Deck zu Deck und haben uns alles angesehen. Da wird einem schon ganz schön was geboten und man verliert leicht die Orientierung. Fitness- und Spa-Bereich; mehrere Bars, Buffet-Restaurants, à la Card Restaurants; ein Brauhaus; ein Kasino; ein Theatrium und und und.
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Irgendwann führte uns unser Weg zurück zu unserer Kabine wo unsere Koffer auch schon auf uns warteten um ausgepackt zu werden. Um uns vor unserem einzigen Pflichttermin dieser Reise – die Seenotrettungsübung – zu Stärken, haben wir auch direkt mal die Kaffee & Kuchen-Zeit ausprobiert. Lecker.
Da die Sonne zwischenzeitlich mal wieder herausgekommen war, nutzten wir das um das Pooldeck ein wenig näher in Augenschein zu nehmen.
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Dann ging es wieder ab auf die Kabine um sich schon mal etwas mit den Schwimmwesten anzufreunden. Um 17.30 Uhr war es soweit… und wir auch.
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Nach den entsprechenden Warntönen ging es auf Deck 5 zu unserem Sammelplatz. Wieso Einige dort auftauchten, ohne ihre Weste anzuhaben ist mir schleierhaft. Nun, in einem Notfall nehmen die einem dann wenigstens den rettenden Baumstamm nicht weg, weil schon lange ertrunken. Nach dieser Pflichtveranstaltung fanden wir uns wieder auf dem Pooldeck ein um die wenigen Sonnenstrahlen und ein Glas Hugo zu genießen und um auf unseren Urlaub anzustoßen.
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Um 18 Uhr machten dann die Restaurants auch schon wieder fürs Abendessen auf. Wie sich auf der Reise noch herausstellen sollte, wurde das Essensangebot nicht langweilig und es war sehr lecker. Leider bekommt man nicht immer auf Anhieb einen Platz. Da hilft nur eins: Ein wenig übers Schiff schlendern um es eine halbe Stunde später noch mal zu versuchen.
Dann hieß es Leinen los und auf Wiedersehen Hamburg!
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Die Passagiere fanden sich gegen 21 Uhr alle nach und nach auf dem Pooldeck ein und beobachteten das Auslaufen, was mit toller Musik und dem mehrmaligen Hupen des Schiffhorns beleitet wurde. Es war sehr stimmungsvoll und zum Glück regenfrei aber kalt. Dann stand auch schon der nächste Programmpunkt auf dem Plan… die Willkommens-Party. Aus Wettergründen war diese ins Theatrium verlegt worden. Es gab Sekt für alle und wir wurden auf unseren Urlaub eingestimmt.
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Die wichtigsten Crewmitglieder aus den einzelnen Bereichen wurden vorgestellt, wir erlebten den Entertainment Manger Willi schon mal in seinem Element und dann stellten sich die Tänzer und Sänger mit einer tollen, farbenfrohen und mitreißenden Show vor. Danach wurde auf dem Pooldeck weiter gefeiert… Stimmungsmusik mit DJ wurde uns geboten und als es dunkel war gab es noch eine Lasershow. Wohlgemerkt befanden wir uns immer noch auf der Elbe…. der Fluss ist echt ganz schön lang! Gegen 23.30 Uhr wurden wir so langsam müde und wir schliefen das erste Mal auf einem Kreuzfahrtschiff ein.

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Tanja

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