Auf an die Ostesee nach Hohwacht.

Auf an die Ostesee nach Hohwacht.

Ans Meer zu fahren ist immer eine gute Idee…
Die Coronazahlen waren ein wenig abgeflacht und man “durfte” sich wieder relativ frei bewegen. Um mal etwas anderes zu sehen hatten wir uns diesmal die Ostsee ausgesucht. Es ging nach Hohwacht. Vorher noch ein kleiner Abstecher nach Lübeck, hinterher ein Abstecher nach Laboe und am Ende ein etwas längerer Abstecher nach Kiel.
So war der Plan.

Auf der Hinfahrt kamen wir ja quasi an Lübeck vorbei, warum nicht ein paar wenige Stunden dort verbringen?? Bei bestem Wetter haben wir dem Holstentor einen Besuch abgestattet. Ist euch schon mal aufgefallen, dass das Bauwerk irgendwie windschief ist??

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Dann ging es noch ein wenig kreuz und quer durch die Innenstadt. Natürlich durfte eine kleine Stärkung nicht fehlen. Erst wollten wir zu Niederegger ins Café, aber da war es zum Glück viel zu voll und so haben wir eine wirklich tolle Alternative gefunden. Ein paar Schritte weiter gab es das “Wiener Caféhaus”. Super tolle Auswahl, sehr lecker, netter Service und auch die Toilettensituation war hervorragend. Zum Abschluss sind wir noch am Stadtgraben oder Kanal (oder was das da auch immer für ein “Fluss” sein mag) entlang wieder zurück zum Parkhaus geschlendert.

Der nächste Halt war dann auch schon unsere Unterkunft in Hohwacht. Wir hatten uns in eine kleine Ferienwohnung im Hotel “Hohe Wacht” einquartiert. Theoretisch hätte man sich dort auch zum Frühstück und Abendessen einbuchen können, aber das wollten wir ja eben auch aus Corona-Gründen nicht. Die Ferienwohnungen liegen neben dem eigentlichen Hintergebäude in mehreren aneinander stehenden Häuschen. Unsere Wohnung war im Erdgeschoss mit kleiner Terrasse und war schön eingerichtet.

Der Weg zum Strand war kurz und das fand gerade ich super. Morgens ging es bei Sonnenaufgang am Strand vorbei zum Supermarkt und Bäcker, um leckere und frische Dinge fürs Frühstück zu kaufen. Daran kann man sich echt gewöhnen.

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Ach war das schön… alles so friedlich und der Sonne einfach beim aufwachen zusehen… Das ist so ähnlich wie Sonnenuntergänge, es kann nicht genügend davon geben. Und dabei noch die frische Seeluft, die einem um die Nase weht. Herrlich!

Was gibt es zu Hohwacht zu sagen?
Hohwacht ist ein kleines Dörfchen und liegt in Schleswig-Holstein an der Ostsee. Es gibt eine Steilküste, historische Badehütten und eine Flunder. Der Strand ist toll, es gibt jede Menge Strandkörbe und – ehrlich gesagt – in der Hochsaison möchte ich da nicht sein, dann wird es da recht voll.
Es ist ein herrlicher Platz um die Seele baumeln zu lassen, spazieren zu gehen und das Nichtstun zu genießen. Man kann nett auf dem Uferweg spazieren gehen, über die Flunder hinaus auf die Ostsee laufen und kleine Ausflüge zu Fuß nach rechts und links am Meer entlang machen.

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Die Flunder ist übrigens am Hauptstrand eine einzigartige Seeplattform.  Wegen ihrer besonderen Form, die an einen Plattfisch erinnert, erhielt sie ihren Namen „Hohwachter Flunder“. Ein schöner Ort um zu verweilen und ein klasse Fotomotiv.

Natürlich sind wir auch zur Hohwachter Seebrücke/Badesteg spaziert. Es lässt sich gut dort hin laufen und ist auch nicht allzu weit. Teilweise läuft man auf einem Weg direkt neben dem Strand entlang, teilweise – an der Steilküste – an Bäumen entlang. Auf halben Weg gibt`s dann noch eine Aussichts­plattform, von der man mein gutem Wetter bis Fehmarn gucken kann.
Die Seebrücke bzw. der Badesteg liegt in Alt-Hohwacht, dem ursprüng­lichen Teil des Ostseebads Hohwacht. Dort sind auch noch alte kleine Hüttchen zu sehen.

In die andere Richtung geht’s auf dem Dünenweg Richtung Hafen/Yachtclub. An dem Tag an dem wir uns diese Tour vorgenommen hatten, war das Wetter erst nicht wirklich schön. Nebelig und kühl, aber nach und nach wurde es ein sehr schöner Tag. Auch wenn man sich manchmal den richtigen Weg suchen musste, war dieser Spaziergang auch gut zu bewältigen und man ist auch nicht allzu vielen anderen Menschen begegnet. Am Ende sind wir beim “Klabautermann” eingekehrt und haben uns eine Erfrischung gegönnt (um für den Rückweg gestärkt zu sein), während wir draußen aufs Meer geschaut haben.

Insgesamt war das echt eine schöne erholsame Woche. Die Wohnung war toll und man war ruckzuck am Wasser. Und wie das so ist… ich kann da dann stundenlang stehen oder sitzen und einfach nur gucken.
Auch mit den Möglichkeiten zum Abendessen hatten wir mehrheitlich Glück. Es war immer lecker und man hatte es nicht weit zu Fuß.

Von Hohwacht aus ging es dann nicht direkt wieder nach Hause, sondern über Laboe nach Kiel. Dort haben wir dann noch einen Übernachtungsstop eingelegt, bei dem wir gleichzeitig eine ganz ganz nette Internetbekanntschaft persönlich kennengelernt haben.

Tanja

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