Mit der AIDAcara die Kanaren & Madeira erleben (Teil 1)

Mit der AIDAcara die Kanaren & Madeira erleben (Teil 1)

Vom 24.09.2016 bis zum 01.10.2016 ging es wieder raus aufs Wasser. Zusammen mit Freunden ging es Richtung Kanaren auf die kleine AIDAcara.

Ab Düsseldorf (natürlich mit unserem obligatorischen Sektchen vor dem Flug!) ging es mit dem Flieger von Eurowings nach Gran Canaria.

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Wer kennt es nicht… bequem ist die Holzklasse im Flieger nicht wirklich. Aber wir sind sicher auf der Kanaren-Insel gelandet und wurden dann mit dem Bus zum Hafen von Las Palmas gefahren. Während der Fahrt sah man natürlich nicht viel von Gran Canaria, aber das man sah war nicht schön. Sollten wir froh sein, dass wir keine Zeit hatten uns die Insel anzuschauen?? Das werden wir erst herausfinden, wenn wir mal länger auf der Insel sind.
Angekommen, gab es natürlich erstmal das übliche Prozedere des Eincheckens etc.. Dann der Blick auf die kleine hübsche AIDAcara. Daneben lag übrigens die “Queen Elizabeth”. Von außen ein sehr hübsches Schiff, aber eine andere Preisklasse ;-)

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Nun wurden erstmal zügig unsere Innenkabinen aufgesucht. Danach haben wir das Schiff erkundet, das kulinarische Angebot getestet, die Seenotrettungsübung erledigt, das Willkommenssektchen genossen, noch schnell mitten in der Nacht von Bord gegangen und das Schiff fotografiert, den ersten Cocktail der Reise genossen und dann sind wir wohl alle müde in die Koje gefallen.

Morgens legte das Schiff um ca. 10 Uhr ab und es ging Richtung Funchal/Madeira und wir sollten unseren ersten Seetag bekommen. Denn die Ankunft auf Madeira war erst für den nächsten Tag geplant.
Ich persönlich beobachte das Ablegen und aber auch das Anlegen immer sehr gerne. Es gehört einfach dazu und auf dieser Kreuzfahrt hatten wir echt Glück mit unserem Kapitän. Ein recht junger und lustiger Kerl. Da das Schiff ja nun mal sehr klein war, war man an Deck echt hautnah dabei, wenn der Kapitän draußen das ganze Manöver “dirigierte”. Und er fand immer Zeit mit seinen Passagieren/Gästen zu scherzen etc..

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Was steht an einem Seetag so auf dem persönlichen Programm?? Natürlich wurde das Schiff weiter erkundet, sämtlichen Essenszeiten wurden genutzt, das ein oder andere Getränk wurde gekostet, das doch gute Wetter wurde genutzt und abends fanden wir uns in dem doch recht kleinen Theater wieder, um die erste Show an Board zu sehen und gleichzeitig wurden die “wichtigsten” Leute an Bord vorgestellt.

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Was übrigens toll auf der AIDAcara war, das waren die Trinkwasserzafpstellen!

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So ging der erste komplette Tag an Bord zu Ende und wir waren spät abends echt geschafft von der Seeluft und aber auch von all den Eindrücken. Da man ja den ganzen Tag auf dem Schiff unterwegs ist bzw. auf Ausflügen an Land, ist es gar nicht so tragisch wenn man eine Innenkabine hat.

Früh morgens erreichten wir Madeira (Portugal). Es war noch dunkel, aber das Anlegen wollten wir nicht verpassen. Also raus aus den Federn und ab an Deck… Danach ging es zum Frühstück und danach packten wir unseren Kram und verließen das Schiff.

Wir hatten den ganzen Tag Zeit für die Insel und wir hatten uns von zu Hause aus schon einen “Privatreiseführer” gebucht. Es war im Prinzip ein Taxifahrer der uns Vieren den ganzen Tag über die Insel chauffierte, viel Wissenswertes preisgab und er wusste auch wo zu welcher Uhrzeit die meisten Touristen waren und ist dementsprechend so gefahren, das wir nicht in die Haupt-Touristenmassen gerieten. Das war echt eine tolle Sache.

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Leider bin ich ja echt vergesslich, sprich ich sauge all die Informationen zwar auf aber ich vergesse sie ein paar Tage/Wochen zum Teil auch wieder bzw. kann mich nur noch grob daran erinnern. Aus diesem Grunde kann ich hier und jetzt auch nicht wirklich über alles so genau schreiben.
Manchmal macht man mit dem Kreuzfahrtschiff ja in irgendwelchen Industriehäfen fest und man gurkt mit dem Bus oder läuft zu Fuß erstmal ewig durch die Gegend. Hier auf Madeira macht man gefühlt durchaus mitten im Geschehen fest. Alleine der Blick von Bord ist da schon toll. Die Insel ist einfach gigantisch grün und bunt.

Als erstes ging es nach “Câmara de Lobos”. Dies ist ein farbenfrohes Fischerdorf und zudem eines der ältesten Fischerdörfer Madeiras. Der Hafenbereich mit seiner Bucht sowie das Stadtzentrum sind echt hübsch anzusehen.

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Malerisch… genau richtig für eine Postkarte. Dort auf einem Parkplatz bekamen wir schon einen Eindruck von den vielen Pflanzen und Blumen auf der Insel.

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Madeiras ist der Skywalk von “Cabo Girão”. Dort sorgt eine Aussichtsplattform mit Glasboden für Nervenkitzel. Daher auch der Name Skywalk. Nicht jeder Besucher traut sich auf das luftige Bauwerk. Immerhin steht man hier auf einer Höhe von 580 Metern.

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Die Felsen von Cabo Girão gehören zu den höchsten Europas. Die Plattform ist der des Grand Canyon in den USA nachempfunden. Der Blick in die Tiefe auf die Gärten, das Meer und auf die Hauptstadt Funchal lohnt sich auf alle Fälle, zumal der Eintritt frei ist.

Als nächstes fuhren wir zu einem weiterer Aussichtspunkt. Der “Parque Infantil Pico dos Barcelos”  ist ein Kinderspielplatz, mit kleinem Park und einem Restaurant (komplett eingezäunt). Es gibt wunderschöne Blumen/Pflanzen zu bewundern und man hat einen weiten Blick auf Funchal, das Meer und die schroffen Berge im Landesinneren.

Einen Abstecher ins Nonnental “Curral das Freiras” im Landesinneren haben wir natürlich auch gemacht. Eine kurvige Straße bringt einem dann schließlich zum Aussichtspunkt “Eira do Serrado”, einer der schönsten Plätze auf Madeira mit atemberaubender Sicht auf die Berge und das Dorf im Tal der Nonnen. Man gelangt über einen Pfad zum Aussichtspunkt, der sich auf einer Höhe von ca. 1.095 Metern befindet.

Auch die katholische Wallfahrtskirche “Nossa Senhora do Monte” in Monte stand auf unserer Besichtigungsliste.

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Dann ging es zur der Touristenattraktion schlechthin… Auch ohne ein Flöckchen Schnee kann man auf Madeira Schlitten fahren. Und zwar mit Korbschlitten, diese gelten als das erste öffentliche Verkehrsmittel Portugals und sind auch heute noch in Gebrauch – wenn auch nur für touristische Zwecke und zum Spaß.

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Früher wurden die Korbschlitten zum transportieren von Waren genutzt, heute ist es eine reine Touristenattraktion. Die Schlitten gleiten auf Holzkufen durch die Straßen und werden von den einheimischen Fahrern mit ihren Füßen gesteuert. Zum Teil sehr abenteuerlich und halsbrecherisch, da es auf diesen Straßen ja auch noch Fußgänger und Autos gibt. Wir haben dieses Spektakel nur beobachtet und sind nicht selbst in einen dieser Körbe gestiegen.

Ein weiteres Highlight und eine tolle Sehenswürdigkeit ist die Christus-Statue „Cristo Rei“ am Cape Garajau. Sie ist 14 Meter hoch und wurde 1927 eingeweiht. Die Aussicht auf die Küste und auf Funchal ist atemberaubend. Man fühlt sich ein wenig wie in Rio de Janeiro.

Einer der bekanntesten Einwohner der Insel ist Cristiano Ronaldo. Quasi direkt neben unserem Liegeplatzt gab es ein Museum und eine Statue von CR7.

Genial war auch als wir nachts nochmal von Bord sind, um schöne Fotos vom Schiff zu machen und danach noch einen Mitternachtssnack in Form von leckerer Pizza an Bord zu uns zu nehmen. Es war zwar nicht so, als ob wir beim “normalen” Abendessen nicht genug bekommen hätten, aber man muss ja auf so einem Kreuzfahrtschiff auch möglichst alles mal testen ;-)

–> Weiter geht es hier mit Teil 2

Tanja

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