Eine Grubenlampe auf einer Halde.

Eine Grubenlampe auf einer Halde.

In NRW gibt es viel zu entdecken…
Mitten im Januar und das auch noch bei schlechtem Wetter, haben wir uns aufgemacht um eine der vielen Halden zu besteigen. Eigentlich hieß es einen Tag vorher noch, dass das Wetter gut werden würde. Nun, aus dem “gut” wurde Nebel, Fisselregen etc..
Trotzdem haben wir uns nach Moers zur Halde “Rheinpreußen” aufgemacht, auf der eine riesige rote Grubenlampe bzw. Das Geleucht thront.

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>Was nach einer gewöhnlichen Lampe klingen mag, ist in Wahrheit das größte Montankunstwerk der Welt….und gilt zusätzlich als bekannteste Landmarke der Industriekultur.< So steht es im Internet.
Das Geleucht ist tatsächlich schon von weitem zu sehen und ist recht imposant. Knallrot und sehr groß. Diese Grubenlampe ist begehbar, jetzt im Winter allerdings leider nicht, und leuchtet in den Abendstunden.

Ohne jetzt in irgendwelche geschichtlichen Abhandlungen des Ruhrgebiets abzudriften, hier wenigstens eine Kurzversion. Was ist diese Halde, wo kommt sie her etc.: Das Fundament dieser beeindruckenden Landmarke ist die frühere Abraumhalde Rheinpreußen, die zur gleichnamigen Zeche (Zeche=Kohle!) in Moers gehörte. Das Bergwerk hat von 1876 bis 1990 Steinkohle gefördert. Die Halde war im Anschluss eine der ersten, die begrünt und so auch Wanderern und Spaziergängern zugänglich gemacht wurde (Durch all diese Maßnahmen ist das Ruhrgebiet z.B. auch gar nicht so ungrün, wie viele meinen.). Seit 2007 liegt am Ziel des recht kurzweiligen Haldenaufstiegs „Das Geleucht“. Die Halde ist zusammen mit der Grubenlampe über 120 Meter hoch und damit das größte bergbauliche Kunstwerk der Welt. Von der Aussichtsplattform aus hat man angeblich – im Winter ist diese ja wie schon erwähnt geschlossen – ein herrliches Panorama über das Ruhrgebiet.
Zudem bietet die Grupenlampe/Das Geleucht ein herrliches Fotomotiv!

Trotz grauem und nebeligen Fiesselwetter war es ein schöner Ausflug, den wir bei gutem Wetter unbedingt wiederholen müssen.

Tanja

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