Berlin – ein Kurztrip in die Hauptstadt

Berlin – ein Kurztrip in die Hauptstadt

Für unseren Besuch in der Bundeshauptstadt hatten wir uns bestes Herbstwetter ausgesucht… Blauer Himmel und um die 20 Grad. Außerdem hatte ich an diesem Tag Geburtstag, wodurch die Anreise etwas “fröhlicher” wurde…

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Mit dem ICE ging es in knapp 4 Stunden nach Berlin und vom dortigen Hauptbahnhof dann mit der S-Bahn zügig zu unserem Hotel, welches recht zentral lag. Der Hauptbahnhof ist übrigens riesig. Auf 4 Etagen geht es da in alle Himmelsrichtungen mit D-Bahn, S-Bahn und U-Bahn… da kann man durchaus schnell den Überblick verlieren.

  • Hotel “Hackescher Markt”
    Unser Zimmer war klein und sauber, das Bad modern und sauber, man bekam jeden Tag eine Flasche Mineralwasser kostenlos ins Zimmer gestellt und das Frühstück war super reichhaltig und toll. Einziger Nachteil waren vielleicht die Straßenbahnen die direkt vor dem Hotel vorbei fuhren bzw. hielten, aber es war schön zentral.

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Generell kann man im Zentrum von Berlin alles gut zu Fuß erreichen bzw. ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus/U-Bahn/S-Bahn) schnell und preiswert am Ziel.

  • Brandenburger Tor
    Den ersten Blick haben wir abends bei Dunkelheit auf dieses Bauwerk geworfen. Es war der letzte Abend von „Berlin leuchtet“, dabei wurden diverse Bilder bzw. Filme auf das Brandenburger Tor (und wohl auch auf diverse andere Gebäude) projiziert und mit Musik untermalt.

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Tagsüber bei bestem Wetter haben wir uns dort natürlich auch umgeschaut und sind auch durchgelaufen.

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Hier eine Bilderauswahl:

  • Reichstag/Deutscher Bundestag
    Um in den Reichstag zu kommen, muss man sich vorher namentlich anmelden und jeder wird überprüft. Nach der Sicherheitskontrolle kommt man dann als Gruppe gesammelt zu den Zuschauertribünen des Bundestages und bekommt dort dann einen einstündigen Vortrag.

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Danach ging es in die Kuppel. Da wir eine Führung gebucht hatten, bekamen wir von unserem Stadtführer die Aussicht super erklärt während wir in der Kuppel nach oben gegangen sind. Auch zu allerlei baulichen Dingen bekamen wir die eine oder andere Information. Anschließend haben wir uns dort in der Kuppel und auf dem Dach noch etwas aufgehalten und auch viele Fotos gemacht.
Ich muss sagen, diese Kuppel ist wirklich sehenswert.

Stadtführer „Stefan“: Sehr zu empfehlen. Im ersten Augenblick scheint er etwas wirr, ist aber sehr nett und geht auf die Gruppe auch ein. Wir hatten Glück und unsere Gruppe bestand nur aus uns 4 Leuten. Generell legt er wohl auch Wert auf kleine Gruppen, da davon alle mehr haben, wie er sagt. Er war mit uns nicht nur im Reichstag, sondern ist vorher auch noch mit uns z.B. am Brandenburger Tor entlang gelaufen und hat wirklich viel erzählt. Insgesamt hat er mit uns einige Stunden verbracht.

Hier eine Bilderauswahl:

  • Siegessäule
    Sie steht mitten auf einem Platz umgebenen von einem riesigen Kreisverkehr und lässt sich gefahrlos durch Fußgängertunnel erreichen.

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Gegen ein Eintrittsgeld kommt man ins Innere und auch ganz nach oben (über 280 Stufen). Wir sind nur in die „erste“ Etage und haben von da aus die Rundumaussicht genossen und haben die Bilder an der Säule bestaunt. Bei Sonne funkelt und glänzt das ganz oben auf der Säule wachende Engelchen.

Hier eine Bilderauswahl:

  • Hackesche Höfe
    Die Hackeschen Höfe sind hübsche kleine Hinterhöfe. Sie bestehen aus historischen Gebäudeensemble mit Jugendstil-Fassaden und beheimaten eine Mischung aus Shops, Kultur und Nachtleben. Es sind insgesamt acht miteinander verbundenen Höfe.

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Wenn man eine Toreinfahrt mit einigen Geschäftsschildern sieht, einfach mal durchgehen. Es lohnt sich.

Hier eine Bilderauswahl:

  • Spree-Rundfahrt
    Eine tolle entspannende Sache.
    1 Stunde lang schippert man gemütlich mit einem Ausflugsboot über die Spree und sieht viele Gebäude einfach mal aus einem anderen Blickwinkel. U.a. fährt man durch das Regierungsviertel.

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Bei gutem Wetter sollte man nicht darauf verzichten.

Hier eine Bilderauswahl:

  • Rausch-Schokoladen
    Ein Laden voller Schokolade, Pralinen, Törtchen etc. etc. Und zu allem Überfluss gibt es in der ersten Etage ein Café, in dem man all diese Dinge trinken und essen kann. Köstlich!

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Aber selbst wenn man nichts essen und kaufen möchte, die im Geschäft ausgestellten Bauwerke und Figuren aus Schokolade sind sehenswert.

Hier eine Bilderauswahl:

  • Bonbonladen
    Wer macht sich schon Gedanken darüber, wie Bonbons hergestellt werden? Also ich meine nicht die Bonbons aus den großen Fabriken.
    Wir sind in den Hackesche Höfen zufällig über einen Bonbon-Laden gestolpert, bei dem man nicht nur diverse Sorten an selbstgemachten Bonbons kaufen konnte sondern auch bei der Herstellung zuschauen durfte.

    Hier eine Bilderauswahl:
  • Holocaust-Mahnmal
    Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas wird von den meisten Leuten nur kurz Holocaust-Mahnmal genannt. Es liegt in der Nähe des Brandenburger Tors und sollte bei einer Sightseeing-Tour nicht fehlen. Wie sieht es aus? Nun es sind rechteckige Betonklötze in unterschiedlicher Größe. Ist es schön? Ist es spektakulär? Darüber kann man sicher streiten, aber ein Mahnmal muss dies sicher auch gar nicht erfüllen. Es soll erinnern und man soll sich vielleicht wenigstens ein wenig mit dem Grund des Mahnmals beschäftigen. Dieses Mahnmal kann man übrigens “begehen”. Man kann darin rum laufen, es einfach von außen auf sich wirken lassen, vielleicht auch einfach mal kurz draufsteigen. Aber bitte nicht als Spielplatz nutzen.

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  • Berliner Dom
    Der prachtvolle Bau liegt mitten im Herzen der Hauptstadt am Lustgarten. Mit seiner imposanten Architektur, den vier Türmen, der knapp 100 Metern hohen Kuppel und dem goldenen Kreuz ist er weithin sichtbar und mittlerweile eines der Wahrzeichen Berlins. Die riesige Grünfläche davor wird bei gutem Wetter gerne genutzt um darauf zu sitzen, zu spielen und zu picknicken. Leider war diese Grünfläche bei unserem Besuch dadurch auch ziemlich zugemüllt.

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  • ParkInn Aussichtsplattform
    Gegen eine kleine Gebühr kann man ganz nach oben aufs Dach. Es sollte auch eine kleine Bar geben. Also nichts wie rauf. die Bar war eher eine Enttäuschung wie auch der gesamte Aufenthalt dort oben auf dem ParkInn-Hochhaus direkt am Alexander Platz. Irgendwie recht eng und von einer Bar war weit und breit nicht zu sehen… aber wenn man gerade einen guten Platz ergattert hatte, konnte man sich Berlin durchaus von oben ansehen. Ganz schön, aber leider nicht so gut wie erwartet bzw. erhofft.

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  • Alexanderplatz, Weltzeituhr, Fernsehturm
    Ob zur DDR-Zeiten oder heute: Der berühmte Alexanderplatz war und bleibt einer der lebendigsten Plätze Berlins. Der Alex, wie er von den Berlinern kurz genannt wird, ist das Zentrum im Osten der Stadt und gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins.

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Allerdings lockt nicht nur der Platz allein viele Touristen an: Attraktionen wie der Fernsehturm, die Weltzeituhr oder der Brunnen der Völkerfreundschaft sind auf dem Alexanderplatz verortet. Außerdem hat sich der Platz zu einer festen Shopping-Adresse in der Stadt entwickelt.
Ob es dort schön ist, ist eine andere Frage… auch zu dunkler Stunde möchte ich dort als Frau nicht alleine rumlaufen. Aber, wenn man in Berlin ist, muss man auch dort hin.

Hier eine Bilderauswahl:

  • Kantine mit Aussicht
    Die Kantine befindet sich im 10. Stock des Kreuzberger Rathauses und für jedermann zugänglich. Es gibt nichts spektakuläres zu essen, nein aber die Aussicht ist theoretisch toll… wenn die Fenster geputzt worden wären. Der Speiseraum ist schon in die Jahre gekommen und rundherum verglast so das man einen – eben theoretisch – tollen Blick über die Stadt hat.
    Man kann was leckeres essen (Hausmannskost, was es in einer Kantine halt so gibt) und trinken, für nicht allzu viel Geld und wird freundlich an der Theke bedient. Es ist nix besonderes… insgesamt hatten wir uns mehr davon versprochen.

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  • Curry 61
    Dieser Imbiss war quasi schräg gegenüber von unserem Hotel.
    Sehr lecker – auch die Berliner Currywurst ohne Haut.

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  • Diner / Sophieneck / Kartoffelkeller
    Wenn der Hunger kommt – also spätestens abends – kommt die Frage nach einem Restaurant auf. Wir wollten möglichst im näheren Umfeld von unserem Hotel etwas finden. Und wir sind fündig geworden.
    “The Sixties Diner” war ganz in der Nähe. Dort hat das Ambiente und auch das Essen gepasst. Es war sehr lecker.

    Dann haben wir das “Sophieneck” entdeckt… eine Kneipe bzw. Gaststätte. Nichts abgehobenes, sondern gemütlich mit leckerem Essen und sehr netter Bedienung. Auch in der Nähe von unserem Hotel und empfehlenswert.

    Und dann sind wir noch im “Kartoffelkeller” eingekehrt, der auch sehr zu empfehlen ist.
  • Schloss Bellevue
    Wer hat noch nicht davon gehört? Schloss Bellevue ist der Sitz des deutschen Bundespräsidenten und wir dachten, wir sagen mal hallo. Rein gelassen wurden wir natürlich nicht, daher konnten wir das Gebäude nur von außen bewundern.

    Hier eine Bilderauswahl:



Insgesamt ist Berlin alle Mal eine Reise wert und wir haben dort eine schöne Zeit verbracht.

Wir hatten nur den Eindruck, dass die Stadt sehr dreckig und vollgemüllt ist (sehr schade für eine Hauptstadt). Zudem bieten natürlich die typischen DDR-Plattenbauten-Gebiete keinen schönen Anblick. Und es gibt Plätze, die man ab der Dämmerung auf keinen Fall aufsuchen sollte… aber das weiß man ja vorher, wenn man sich etwas über die Stadt informiert.

Hier noch eine bunte Mischung von diverse Eindrücke aus Berlin:

Tanja

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