Punta Cana / Dominikanische Republik

Punta Cana / Dominikanische Republik

Wer nicht gerne fliegt, sollte dieses Reiseziel nicht ins Auge fassen. Zu allem Überfluss kam bei uns dann auch noch eine stundenlange Wartezeit am Düsseldorfer Flughafen dazu. Erst kam unser Flieger zu spät an und als er endlich da war, gab es angeblich diverse technische Probleme. So ganz haben wir nie erfahren, warum der Flieger zu spät kam und dann nicht direkt weiter fliegen konnte.

Als wir nach etlichen Stunden endlich in der DomRep ankamen, traf uns erst mal der Schlag. Völlig übermüdet kamen wir mitten in der Nacht dort an…und man hatte gerade einen Fuß aus dem Flieger gesetzt, schon lief man gegen eine heiße feuchte Wand. Selbst nachts ist es dort nicht wirklich kalt (wir waren im Sommer dort) und es herrscht eine enorme Luftfeuchtigkeit.

Aber all der Ärger vom Hinflug und von der Tatsache, dass wir im Hotel nichts mehr zu essen bekamen, war schnell verflogen…

Morgens machten wir unsere Augen auf und fanden uns im Paradies wieder! Mit unserem Hotel hatten wir eine sehr gute Wahl getroffen und unser Zimmer war in einem Bungalow ganz nah am Strand. Herrlich – jetzt hieß es 2 Wochen lang einfach die Seele baumeln lassen. Was in den Hotels dieser Feriengebiete hervorragend funktioniert, da man als Gast dort fast auf Händen getragen wird. Es gab permanent etwas zu essen – und wirklich eine große und leckere Auswahl – und wer wollte, konnte sich morgens um 10 Uhr an der Poolbar schon einen Cocktail bestellen. Es war einfach himmlisch…den ganzen Tag am Strand, im Schatten von unzähligen Palmen und mit einem leichten Windhauch, zu verbringen.

Wir hatten sogar Besuch…! An einem Tag hatten wir in der Dusche Besuch von einer Kakerlake. Diese Viecher sind doch recht groß, nicht sehr hübsch und können fliegen. Dieses Exemplar wurde mit einer Dose Deospray betäubt und nach draußen getragen. Wer will mit denen schon in einem Zimmer seinen Urlaub verbringen?!?!?

Da dieses Land nicht unbedingt reich ist, sollte man sich als Tourist vorsichtig außerhalb des Hotels bewegen. Die Hotels und auch die Hotelstrände sind bewacht, so dass man eigentlich keine Angst haben muss. Am besten man macht die vom Reiseunternehmen angepriesenen Touren mit, so kann man auch einiges vom Land sehen und ist etwas sicherer unterwegs. Wir haben z.B. einen Ausflug zu einer echten Karibikinsel mitgemacht (ein Traum), haben uns an einem anderen Tag die Hauptstadt, inkl. Tabak- und Rumfabrik (Land und Leute) angesehen und haben noch eine Raddampfertour gemacht.

  • Bei dem Trip zur Karibikinsel, wurden wir mit kleinen Schnellbooten dorthin gebracht. Unterwegs wurde in der größten Badewanne der Gegend angehalten…mitten im Meer hieß es „alle aus dem Boot raus“. Toll, das Wasser ging einem dort nur etwa bis zur Brust und es war wunderschön warm und klar. Man konnte Seesterne entdecken, sich einfach ein wenig – mitten im Meer – treiben lassen und bekam natürlich auch ein paar Vitaminas (Rum). Und die echte Karibikinsel war so wie man sich das anhand der Barcardi-Werbung vorstellt…schön! „Echte“ Karibikinsel übrigens deshalb, weil die Insel Hispanola, die sich die Dominikanische Republik und Haiti teilen, nicht mitten im Karibischen Meer, sondern an dessen Rand liegt. Unser Urlaubsort Punta Cana liegt zum Beispiel am Atlantik (das Wasser ist dort aber kaum schlechter als auf der karibischen Seite!).
  • Der Land und Leute Ausflug war schon recht interessant, aber was uns gar nicht gefallen hat, war die modernste Kirche der DomRep, auf die die Einheimischen so stolz sind. Es ist mehr oder weniger ein Betonklotz. Ansonsten haben wir gezeigt bekommen, wie der normale Einheimische so lebt…haben uns Kakaobäume angesehen und vieles mehr. Als wir in der Hauptstadt waren haben wir eine Tabakfabrik besichtigt und die Besichtigung der Rumfabrik endet mit dem Probieren von diversen Rumsorten. Zudem haben wir uns noch so ein kleines Folklore-/Karnevalsgrüppchen angesehen, wo einige von uns dann auch noch mittanzen „mussten“ – ich eingeschlossen.
  • Bei der Raddampfertour ging es erst einmal in ein Künstlerdorf auf einer Anhöhe über dem Rio Chavon. Von dort ging es später dann auf verschlungenen Wege runter zum Fluss, wo auch schon ein Mississippi-Raddampfer auf uns wartete. Dieser beförderte uns ca. 1-2 Stunden auf dem Fluss entlang an reiner verwilderter Natur, wo schon Hollywoodfilme gedreht wurden.

Tanja

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