24. Mai bis 31. Mai 2025
Auf dem Weg Richtung Harz haben wir einen Zwischenstopp an einem Autohof/Rastplatz (BS-Ost Autohof & Restaurant in Lehre) gemacht. Und ich muß sagen, das der echt sehr zu empfehlen ist. Das Restaurant ist mit Bedienung und leckerem Essen zu sehr fairen Preisen. Zudem ist der Außenbereich wirklich sehr liebevoll gestaltet.




Nur die Toiletten sind (die gehören nicht zum Restaurant, sondern zum Autohof)… hui… zwar sauber, aber sehr in die Jahre gekommen und zudem mit einer sehr unfreundlichen Toiletten-Saubermachfrau-Aufpasserin ausgestattet. Das ganze Ambiente hat man versucht mit Topfpflanzen aufzupeppen.

Umso tiefer wir in den Harz kamen, spürten wir immer mehr wie hier die Natur in den letzten Jahren „gewütet“ hatte. Unendliche Weiten von toten Bäumen durch Trockenheit und Borkenkäfern.
Aber nun erstmal zu unserer Ferienwohnung in St. Andreasberg (liegt im Bundesland Niedersachen, ist ein Ortsteil von Braunlage im Landkreis Goslar und befindet sich im Oberharz), in der wir die nächsten Tage nächtigen und uns ausruhen sollten/wollten. Wirklich ganz nett, hübsch, sauber und modern. Sehr gut ausgestattet, mit Balkon und einem coolen „Ofen“ im Wohnzimmer.
Auch „lokale Spezialitäten“ in Form von Schnaps muss man im Urlaub immer mal wieder testen.
Insgesamt können wir sagen: Wir hätten uns besser einen Killepitsch von Zuhause mitgenommen, die regionalen Tröpfchen haben uns irgendwie alle nicht überzeugt. (Alle Produkte selbst gekauft!)




Was vor allem im Urlaub immer geht ist Kuchen (oder Waffeln)!
Daher haben wir natürlich verschiedene Cafés/Konditoreien ausprobiert. Mal haben wir die Leckereien mit in die Ferienwohnung genommen und mal vor Ort gegessen.





Was sehr gut war, war zum Beispiel ein Café in Bad Lauterbach. an einem Sonntag mit schlechtem Wetter sind wir dort eingekehrt und wurden nicht enttäuscht.
Zum Abendessen haben wir uns durchaus direkt vor der Tür das ein oder andere Restaurant ausgesucht und „getestet“.
Wir waren zum Beispiel im „Speiserestaurant Fischer“, wo es leckere Speisen gab. Wir wurden auch freundlich bedient, nur konnte man dort ausschließlich bar bezahlen.



Auch Pizza und Pasta geht immer. Daher sind wir – sogar zweimal – in ein italienisches Restaurant (Ristorante Pizzeria La Capri) eingekehrt was wirklich eine gute Wahl war.
Das Wetter meinte es zwar nicht immer gut mit uns, aber während es mal etwas schwächer regnete sind wir ein wenig durch den Kurpark von Bad Lauterberg gewandelt. Echt hübsch dort. Auch die Innerstadt ist durchaus einen Besuch wert um mal etwas bummeln zu gehen. Und es gibt dort – wie oben schon erwähnt – leckeren Kuchen.
Wenn es doch nicht nach Regen aussieht, sollte man Dinge in der freien Natur unternehmen!
Daher haben wir uns nach Bad Harzburg aufgemacht und sind dort mit der Bergbahn gefahren. Da nicht mehr Hauptsaison war und das Wetter jetzt auch nicht super optimal war, mussten wir auch nicht lange warten und die Gondel wurde zum Glück auch nicht komplett voll. Nach einer dreiminütigen Fahrt hatte man es geschafft und wir standen oben auf dem „Großen Burgberg“ (483 Meter).
Oben auf dem Burgberg steht die Canossasäule, die dort 1877 zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck aufgestellt wurde. Von dort hat man auch einen tollen Blick auf die Umgebung.




Nachdem wir uns also einen Rundum-Übersichts-Blick verschafft hatten, ging es auf zur Wanderung durch den Wald. Den Berg hinab zum Baumwipfelpfad (zwischendurch war uns nicht immer 100%ig klar ob wir noch auf dem richtigen Weg waren…). Wer will, kann den Weg übrigens auch mit der Baumschwebebahn zurück legen.

Beim Baumwipfel geht etwa 1 Kilometer kreuz und quer in der Höhe der Baumwipfel durch den Wald. Es gibt viele Erlebnissstationen, an denen man immer wieder interessantes über Tiere, Bäume oder die Geschichte der Menschheit erfahren kann. Gerade wenn es nicht so voll ist, ist das echt ein toller Weg in luftiger Höhe.


Am Ende der Wanderung gab es am Fuße des Berges noch eine kleine Erfrischung, in der Nähe von einem witzigen Kinderspielplatz bei dem die Spielgeräte als Ameisen etc. daher kamen.





Nach erfolgreicher Wanderung haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Goslar unternommen, was in der Nähe lag. Und kaum aus dem Auto ausgestiegen, fing es auch schon an sehr kräftig zu regnen. Was lag da näher als irgendwo einzukehren? Daher haben wir uns erstmal eine Waffel gegönnt (siehe oben im Bericht).
Das Städtchen ist ganz hübsch. Sehr viele alte Fachwerkhäuser.
Was auch auf jeden Fall sehenswert ist, ist der Harzturm.

Umringt von Natur und mitten in der Harzer Landschaft erhebt sich der 65 m hohe Harzturm. Wer fit ist nimmt die Treppe, ansonsten lässt man sich bequem mit dem Lift nach oben kutschieren. Oben angekommen hat man ein phänomenales Panorama auf den Brocken und den Nationalpark Harz.
Was natürlich leider sofort auffiel: Das katastrophale Baumsterben ringsum durch Trockenheit und den Borkenkäfer.

Wer etwas abenteuerlustig ist, wagt sich auf den Skywalk, einem Glaspodest, in schwindelerregender Höhe. Vorher aber bitte die Pantoffeln anziehen, der Glasboden soll ja nicht zerkratzt werden.


Nach unten geht es dann wieder entweder über die Treppe, mit dem Lift oder durch eine Erlebnisrutsche.



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