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Reisebericht – Tag 6 (Bryce Canyon → Zion Nationalpark → Las Vegas)

Der sechste Tag….
(Donnerstag, 30. August; Bryce Canyon  Zion Nationalpark → Las Vegas)

Bei leichtem Nieselregen und Gewitter fuhren wir um 7 Uhr los. Wie immer ohne Frühstück, und zu unserem Leidwesen gab es auch weit und breit keine Frühstücksmöglichkeit.

Nach etwa einer halben Stunde wurde das Wetter wieder besser und die Sonne ließ sich sehen. Allerdings hatten wir nur 50 °F… nach den Temperaturen die wir schon hatten, war das doch sehr kalt, aber der Tag war ja noch jung.

Heute sollte es ja nach Las Vegas gehen und auf dem Weg dorthin durchquerten wir den Zion Nationalpark, wo wir – bei kleinen Fotostopps – die Natur und Aussicht genossen.

So langsam hatte uns die Zivilisation wieder und wir stockten unsere Vorräte in einem Walmart auf. Amerikanische große Supermärkte sind schon toll…. Wenn man z.B. Orangensaft, Milch oder Ahornsirup kaufen will, hat man nicht 1-2 Sorten zur Auswahl… nein da steht man unter Umständen vor einer ganzen Regalwand und weiß nicht, was man kaufen soll.

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Auch die Temperaturen gingen wieder in die Höhe (95 °C) und es war nicht verkehrt, dass wir Sommerklamotten an hatten. Auf unserem Weg lag St. George, wo wir ein verspätetes Frühstück bzw. ein frühes Mittagsessen in Denny’s Diner zu uns nahmen.

Nun ging es über die Autobahn nach Las Vegas (Nevada). Aus der Ferne konnte man schon die Skyline sehen und bewundern, auch wenn es etwas diesig war.

Las Vegas aus der Ferne 1
Um uns einen ersten Überblick über den Strip zu verschaffen, fuhren wir diesen einmal komplett mit dem Auto entlang. Überall gab es was zu sehen und man wurde von den ganzen Themenhotels fast erschlagen. Am großen typischen Las Vegas-Schild haben wir – wie so viele – einen Halt gemacht und uns davor gegenseitig fotografiert. Oh… und Elvis haben wir dort auch getroffen!!

Danach ging es dann wieder über den Strip ans andere Ende zu unserem Hotel. Das „Stratosphere“ ist durch seinen hohen Turm nicht zu übersehen. Leider waren wir noch etwas zu früh, so dass wir im Hotel noch auf unsere Zimmer warten mussten. Denn, nur um schon ein fertiges Zimmer zu bekommen, wollten wir unsere Zimmer nicht gegen einen Aufpreis upgraden. So konnten wir vom Wartebereich aus schon ein wenig das Treiben im Casino beobachten.

Tja und dann kam eine kleine Enttäuschung… wir haben ehrlich gesagt von einem Hotelzimmer in Las Vegas mehr erwartet. Es war okay, groß, sauber und es war alles da… aber es war recht schlicht und einfach.

Nach einer kleinen Verschnaufpause im Zimmer wollten wir nun den Strip zu Fuß erkunden. Wir haben uns ein Tagesticket für den Bus gekauft, der den Strip immer hoch und runter fährt. Denn unser Hotel war nicht mitten in den Hauptattraktionen und der Strip ist ziemlich lang (ca. 8 km).

Wie in dieser Stadt nicht anders zu erwarten, war es heiß und voll….und dadurch wurde es natürlich auch recht anstrengend. Auch wenn es noch hell war… überall blinkte es und man wurde mit Musik und Spielautomatengedudel überschüttet. Zudem standen und liefen überall Figuren aus Filmen oder aber schon wieder Elvis rum.

Bei dem was man sich alles ansehen konnte, verging die Zeit schnell und langsam wurde es dunkel und damit erwachte der Strip nun vollends. Überall bunte Lichter (die Stromrechnung möchte ich nicht bezahlen) und vor den Hotels fingen nach und nach die Shows/Spektakel an. Beim „Bellagio“ mussten wir natürlich stehen bleiben… und es hat sich gelohnt. Die Wasserfontänen mit der Musik dazu sind einfach toll. Obwohl drumherum schon sehr viele Menschen standen, haben wir noch einen guten Platz ergattert und vor allem auch freie Sicht, so dass wir auch Fotos machen konnten.

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Der nächste Anlaufpunkt war der Lichtstrahl von der Pyramide vom Luxor Casino-Hotel. Nachmittags waren wir im hellen schon einmal da, aber jetzt mit eingeschaltetem Lichtstrahl bot sich uns ein ganz anderer Anblick. Wahnsinn!

Da man von den ganzen Lichtern nicht satt wird, mussten wir mal wieder einen Platz fürs Abendessen finden… gar nicht so einfach. Nachdem wir ein Restaurant gefunden hatten und dort ein paar Burger verdrückt hatten, ging es mit dem Bus wieder zurück ins Hotel.

Dort angekommen sind wir noch ein wenig durchs Casino geschlendert und haben den Leuten beim Spielen zugesehen. Da mich der Tag total geschafft hatte, bin ich dann auf unser Zimmer und die restliche Reisegruppe hat sich einen Weg hoch auf den Turm gebahnt. Für Hotelgäste ist der Zugang kostenlos und von oben wurden die Drei mit einem tollen Blick auf das nächtliche Las Vegas belohnt. Aber keiner der Drei hat sich auf eins der Fahrgeschäfte getraut, die es dort oben gibt.

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