New York City 2008 – Reisebericht Teil 2

Früh morgens am 2. Dezember ging es dann mit den ganzen Koffern zum Düsseldorfer Flughafen.
Beim Check-In fragten wir den netten Mann, ob die Zeit in Paris denn zum Umsteigen reichen würde!?!?!? Ach ja klar – alles easy! Na gut.
Jetzt wo unsere Koffer weg waren und wir noch Zeit ohne Ende hatten, genehmigten wir uns noch ein leckeres Getränk bei „Starbucks“. Irgendwann machten wir uns dann auf den Weg zur Sicherheitskontrolle (noch ahnten wir nicht, wie oft wir diese Prozedur in den nächsten Tagen noch über uns ergehen lassen mussten!)…. Jacken aus, Schuhe aus, Gürtel aus, durchsichtiges Plastikbeutelchen extra legen, Uhr aus etc.. Schneller als gedacht waren wir da durch und konnten uns einen Platz zum Warten suchen. Was denken sich Sicherheitsleute beim Durchleuchten des Handgepäcks eigentlich, wenn sie dort einen Hasen und andere Tiere sehen?!?!? Später gesellte sich ja sogar noch ein Stinktier dazu….

Und dann war es soweit…ab in den Flieger nach Paris (wieso tauchen manche Menschen eigentlich auch nicht auf, wenn sie schon zum 3. Mal ausgerufen werden?!?!?).
In Paris angekommen, wurde es etwas hektisch…. Wo müssen wir hin, wo sind die Schilder, an welchem Halt müssen wir aus dem Bus wieder raus!?!?!?!? Naja, wir haben den richtigen Weg gefunden, haben noch einen schnellen Abstecher aufs Klo gemacht und reihten uns bei der Sicherheitskontrolle ein. Hier bemerkten wir, wie unfreundlich diese Pariser Sicherheitsmenschen waren. Zu allem Überfluss haben die dann auch noch meine Armbanduhr (die ich ja ausziehen und extra legen musste) in meinen Rucksack gepackt und ich habe die wie blöd gesucht. Das hat die aber in keinster Weise interessiert. Schweißgebadet kamen wir dann an unserem zugewiesenen Ausgang an. Keine Minute zu früh!!! Nachdem wir unser Plätze endlich erreicht hatten (ganz hinten, da wo an den Seiten nur noch jeweils 2 Sitze nebeneinander sind), richteten wir uns „häuslich“ ein und fieberten dem immer näher rückenden Amerika entgegen. Auf dem Flug wurden wir mit Ess- und Trinkbarem versorgt, hatten jeder unseren eigenen Monitor im Sitz des Vordermanns, versuchten ein bisschen Schlaf zu bekommen und füllten gewissenhaft die grünen und weißen Formulare für die Einreise aus.

Und dann war der Augenblick gekommen: wir betraten amerikanischen Boden. Zum Glück war unser Flieger der einzige bei der Einreisekontrolle und so ging diese Prozedur erstaunlich schnell. Pässe und grünes Formular abgeben, je nach Gerät einen oder mehrere Fingerabdrücke abgeben, ein Foto machen lassen und noch die 2-3 Fragen beantworten. Schon konnten wir uns auf die Suche nach den Koffern machen und durch den Zoll gehen. Hier noch das weiße Formular abgeben, dem Mann dort nett zulächeln und hinterher stellte ich mir die Frage: Was hat er eigentlich in seinen nicht vorhandenen Bart gebrabbelt?!?!?!?

Nach kurzem Suchen war auch der Airtrain gefunden, der uns zum Bahnhof Queens/Jamaica bringen sollte. Jetzt stellte sich uns nur die Frage: wie sieht es mit dem Bezahlen aus?!?!?!? Nach langem Hin und Her sind wir einfach eingestiegen und siehe da, als wir ausstiegen ging’s ans Bezahlen.

Mittlerweile war es draußen schon dunkel und wir machten uns zu Fuß auf den Weg zum Hotel. Nach ca. 20 Minuten war es geschafft. Unsere Zimmer lagen in der 2. Etage…und man konnte nicht meckern! Die Zimmer bestanden aus: großes Doppelbett; Flatscreen-TV; Bügelbrett + Bügeleisen; kleine Kaffeemaschine; Kühlschrank; Heizung bzw. Klimaanlage; Tisch; Stuhl; Sessel; Schrank und natürlich das Badezimmer. Der weitere Plan für diesen Abend war recht überschaubar: Frisch machen, auspacken und dann etwas zum Futtern suchen. Nun, das mit dem Frisch machen stellte sich bei uns dann doch als ein kleines Problem heraus. Wir kamen einfach nicht dahinter, wie die Dusche in der Badewanne funktionieren sollte. Wie peinlich!!! Abhilfe schaffte einer unserer Mitreisenden und fragte an der Rezeption nach. Als endlich alle fertig waren, spazierten wir ein wenig in Hotelnähe rum und holten uns dann schließlich bei „Wendy’s“ etwas gegen unseren Hunger. Ziemlich müde fielen wir dann an dem Abend in unser Bett (die Betten in Amerika sind cool…..so hoch, man muss richtig reinklettern!).

…weiter im Teil 3…

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