London 2011 – Reisebericht Teil 3

Am Dienstagmorgen ging es um 8 Uhr erstmal wieder zu „Garfunkel’s“ an der Paddington-Station zum Frühstücken.

Gestärkt stiegen wir an einer nahen Bushaltestelle in einen typischen roten Doppeldeckerbus Richtung Buckingham Palace. So eine Fahrt mit einem Doppeldeckerbus sollte man auf jeden Fall mal machen und sich dann bitte auch oben hinsetzen. Es ist irgendwie schön…

Blauäugig wie wir waren, dachten wir uns, dass es eine gute Zeit sei, sich die Privatgemächer der Queen anzusehen. In den Sommermonaten, wenn die Queen nicht in London ist, ist das nämlich möglich. Was wir nicht bedacht hatten, waren die Touristenmassen. So stellten wir uns in eine lange Schlange. Netterweise lief überall Personal rum, das uns unter anderem fragte, ob wir eine Eintrittskarte hätten. Dies verneinten wir und schon wurden wir darüber aufgeklärt, dass wir uns dafür erst noch in eine andere Schlange stellen müssten und dort bekämen wir dann auch die Uhrzeit für unsere Führung genannt. Als wir aber diese andere Schlange sahen, änderten wir spontan unsere Pläne. Wahrscheinlich würden wir heute noch warten.

Auch den nächsten Programmpunkt mussten wir streichen. An diesem Tag sollte zwar eine Wachablösung stattfinden, aber angesichts der Menschenmenge überlegten wir es uns anders.

Nun waren wir anscheinend so verwirrt, dass wir in die falsche Richtung zu einer Bushaltestelle liefen. Irgendwann fanden wir eine U-Bahn Station und sind zum Piccadilly Circus gefahren. Unser Problem war vielleicht, dass wir schon am Times Square in New York waren. So fanden wir den Platz mit allem drum und dran nicht so atemberaubend. Wir bummelten noch ein wenig durch die Straßen, haben uns eine Erfrischung bei Mc Donald‘s gegönnt und haben dort auch gleich die Toiletten benutzt. Neben einem gigantischen Souvenirladen haben wir uns auch noch im großen M&M’s Laden umgeschaut. Insgesamt war uns nicht so nach Schaufensterbummel…wir wollten ja noch was von unserer Liste abarbeiten.

Daher ging es weiter mit der U-Bahn zur Westminster Abbey. Überall standen Menschengrüppchen und -schlangen und man wusste nicht so genau, wo es da denn nun eigentlich rein geht. Irgendwann stellte sich dann aber heraus, dass die Kirche momentan für Touristen geschlossen war.

So nutzen wir die Zeit und nahmen einen Mittagssnack bei „Pret A Manger“ zu uns. Gestärkt ging es wieder zurück zur Kirche und wir reihten uns in die Warteschlange ein. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir endlich so weit, dass wir unsere Tickets holen konnten und wurden mit einem tragbaren Gerät ausgestattet. Mit diesem Gerät konnten wir eine Audio-Tour durch die Kirche machen. Im Prinzip war das eine nette Sache, nur fand man nicht immer auf Anhieb die Punkte um die es gerade ging. Dafür war die Kirche einfach zu voll. Insgesamt ist die Kirche sehr beeindruckend, aber sie erscheint kleiner als im Fernsehen.

Nach erfolgreicher Besichtigung ging es dann am House of Parliament vorbei zu einer nahegelegenen Bushaltestelle. Von dort sind wir mit der Linie 87 dann etwas aus dem Innenstadtbereich gefahren und mit der Linie 77 wieder zurück zur Waterloo-Station.

Nun folgte die übliche Prozedur zurück zum Hotel. Dort hatten wir nämlich netterweise unser Gepäck stehen lassen können.

Mit Sack und Pack ging es dann Richtung Flughafen. Als wir dann endlich das Terminal 1 erreicht hatten (vorher wartete die U-Bahn eine halbe Ewigkeit an den anderen Terminals und wir wurden schon ein wenig nervös), hieß es erstmal wieder einchecken. Das klappte an den dort aufgestellten Automaten nicht so auf Anhieb, dann hatten wir aber unsere Bordkarten und waren auch unsere Koffer los. Was uns jetzt nur noch fehlte, war die Info welches Gate wir ansteuern mussten. Wir bewältigten aber erstmal wieder die Sicherheitskontrollen und begaben uns dann in den Hauptwartebereich von Terminal 1. Auf den dort hängenden Monitoren war unser Flug zwar aufgelistet, aber mit der Info, dass die Bekanntgabe des Gates um 19 Uhr stattfinden sollte. Neben den Monitoren befand sich zusätzlich ein Infoschild mit den Laufzeiten zu den einzelnen Gates. Der längste Weg war mit ca. 30 Minuten angegeben….

Unser Flug sollte wohlgemerkt um 19.30 Uhr losgehen. Irgendwann so gegen 19.15 Uhr kam endlich die Info zum Gate. Vorher war aber schon einer aus unserer Truppe losgelaufen, um eine Information von Lufthansa zu bekommen. Was sich aber auch als schwierig rausstellte. Und wie sollte es anders sein hatten wir natürlich den weitesten Fußmarsch vor uns.

Es hetzte dann also so eine Art Karawane durch den Flughafen und wir waren alle froh, als wir endlich – völlig abgehetzt – unser Ziel (Gate 32) erreichten. Und welch eine Überraschung, unser Flug hatte natürlich Verspätung….schade nur, dass uns das niemand gesagt hatte. Mit einer ca. 30 minütigen Verspätung ging es dann mit einem A320-200 von Lufthansa Richtung Düsseldorf.

Dort ging dann alles sehr schnell…angefangen bei der Landung. Kaum hatte der Flieger aufgesetzt und war abgebremst worden, wurden die Bremsen schon wieder gelöst und wir düsten ziemlich rasch über den Flughafen zu unserem Gate. Irgendwie hatte unser Pilot es wohl sehr eilig…okay es war schon nach 22 Uhr uns wir waren wohl auch mit die letzte Maschine. Nachdem wir unsere Koffer eingesammelt hatten, machten wir uns auf den Weg nach draußen. Wenn alles nach Plan lief, sollte dort unser Auto warten. Und tatsächlich, manche aus unserer Vierer-gruppe haben ja nette Kollegen, da war unser Auto schon vorgefahren worden und wartete nur auf uns! Herzlichen Dank!

Und so ging unser Trip zur bitischen Queen und ihren Untertanen zu Ende. Schön war’s und man kann durchaus noch mal dorthin!

(Beim nächsten Mal wollen wir aber von der Queen zum Tee eingeladen werden!!)

Hier geht es zu den Fotos…

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