London 2011 – Reisebericht Teil 2

Da wir unser Zimmer ohne Frühstück gebucht hatten, ging es am Montagmorgen um 8 Uhr erstmal zu „Garfunkel’s“ an der Paddington-Station. Dort genehmigten wir uns ein ausgiebiges Frühstück mit: Kaffee, Kakao, Rührei mit Toast, Pancakes etc..

Gestärkt stiegen wir danach in die U-Bahn zur Waterloo-Station. Von dort liefen wir zum London-Eye-Pier, wo die Boote von „City Cruises“ anlegen. Mit einem davon ging es dann Richtung Tower Bridge. Mit diesen Booten macht man eine Art Stadtrundführung nur von der Wasserseite aus, daher gab es natürlich auch so was wie einen Touristenfüher, der uns viele Dinge zu den Bauwerken am Ufer der Themse erzählt hat. Er sprach zwar nur englisch, aber das super deutlich und klar und es war kein Problem, ihm in seinen Erzählungen zu folgen. Da das Wetter auf unserer Seite war, konnte man die Fahrt oben auf offenem Deck genießen und viele schöne Fotos machen.

 Am Anleger bei der Tower Bridge hieß es für uns aussteigen. Von dort ging es dann direkt zum Tower und zu den dort zu besichtigenden Kronjuwelen. Fraglich ist, ob die Kronjuwelen tatsächlich echt sind, oder ob es nur Duplikate sind.

Von dort ging es weiter zur Tower Bridge. Die Brücke sieht toll aus und man sollte auf jeden Fall mal drüber laufen. Wie überall in London, ist es auch hier voll. Durch unseren London Pass kamen wir umsonst in die zur Brücke gehörende Tower Bridge Exhibition, welche recht interessant war. Es werden einem dort die geschichtlichen Dinge der Brücke näher gebracht.

Da zwei von uns drüben am Tower im Souvenir- Shop schöne Tassen gesehen hatten, ging es dorthin zurück. Nach erfolgreichem Einkauf (manche Dinge muß man ja nicht unbedingt haben, z.B. Porzellan mit Prinz William und seiner Frau Kate), steuerten wir dann das Monument an. Die Strecke ließ sich gut zu Fuß bewältigen und so waren wir ruck zuck dort.

Das Monument ist eine riesige Säule auf einem kleinen Platz, in der man über eine Wendeltreppe nach oben auf die Aussichtsplattform steigen kann. Und genau das taten wir dann auch. Es sind 311 Stufen und 3 von uns machten nach der Hälfte schon fast schlapp. Nach oben hin wurde es immer enger und man fing an jeglichen Gegenverkehr zu verfluchen. Nachdem alle dann doch irgendwann oben ankamen, hieß es erstmal ausruhen. Leider ist die Plattform komplett eingegittert, so dass es mit dem Fotografieren schwierig ist. Aber die Aussicht ist schon nett. Da wir die Wendeltreppe alle so toll fanden und wir da oben ja nicht übernachten wollten, machten wir uns wieder an den Abstieg. Oh und welch eine Überraschung, unten bekamen wir – wegen erfolgreichem Auf-/ und Abstieg – eine Urkunde ausgehändigt.

Nun hatten alle Hunger und vor allem Durst. Wir versuchten unser Glück bei „Pret A Manger“. Das ist ein interessanter Selbstbedienungsladen. Es gab frische Baguettes (mit diversen Dingen belegt), Sandwiches, Obst, Suppe (die wurde dann noch frisch warmgemacht), Getränke und vieles mehr. Alles wird frisch zubereitet, ohne Zusatzstoffe und wohl auch aus Bioanbau.

Als nächstes stand die London Bridge auf unserem Plan. Nicht sehr aufregend…es ist halt eine Brücke. Durch unseren London Pass konnten wir in eine Art Geisterbahn gehen. Und zwar nennt es sich „London Bridge-Experience“. Es dauerte ein wenig, bis wir den Eingang fanden, und dann mussten wir in einem schummrigen Brückengewölbe noch auf die Anfangszeit warten. Mit einer großen Gruppe wurden wir dann von Raum zu Raum geführt und es wurde – leider in einem schlecht verständlichen Englisch – etwas über die Geschichte der Brücke erzählt. Als Abschluss mussten wir dann durch finstere Gänge laufen und wurden Geisterbahn-mäßig erschreckt. An manchen Stellen wusste man nur leider nicht weiter, wenn man nicht jemanden aus der Gruppe vor einem hatte, denn es war oftmals stockdunkel. Auf dieses Erlebnis kann man gut verzichten…wir waren alle vier enttäuscht.

Danach suchten wir uns die nächste Bushaltestelle und fuhren zur St. Paul‘s Cathedral. Dort gab es erstmal viel Verwirrung um den Einlass. Erst hieß es nein und dann durften wir plötzlich doch, aber nur unten. Also haben wir uns ein wenig umgesehen und konnten auch noch ein wenig bei einer Chorprobe zuhören und gleichzeitig unseren strapazierten Füßen ein wenig Ruhe gönnen.

Bald zog es uns weiter zum Buckingham Palace. Den erreichten wir mit der U-Bahn. Wobei man erst durch den Green-Park laufen musste, bevor man dann den Palast vor Augen hatte. Trotz vieler Menschen konnte man auf dem Vorplatz gut rumlaufen und von weitem die Wachmänner bestaunen. Der direkt angrenzende Brunnen lud zum Ausruhen ein.

Da die Zeit es noch zuließ, sind wir im Anschluss mit der U-Bahn zu Harrods gefahren. Harrods ist ein Kaufhaus der gehobenen Klasse und erstreckt sich über einen ganzen Häuserblock. Wenn man in London ist, sollte man dort auf jeden Fall rein. Die Abteilungen sind riesig und z.B. die Food-Abteilung ist ganz vornehm aufgemacht, mit einzelnen Ständen und das Personal trägt eine Art Uniform. Man sollte sich das Vergnügen auch nicht entgehen lassen, dort die Toiletten zu besuchen. Es gibt eine Toilettenfrau bzw. mann und bei den Waschbecken stehen diverse Duftwässerchen etc. rum.

Was wir uns nicht haben entgehen lassen, war die Weihnachtsabteilung. Dort wurde dann auch das ein oder andere Souvenir gekauft.

Müde und mit schmerzenden Füßen ging es mit der U-Bahn zurück zur Paddington-Station. Nach kurzer Suche haben wir dann in einem Steakhaus unser Abendessen zu uns genommen. Danach wartete dann nur noch unser Hotelbett auf uns.

…weiter im Teil 3…

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