Ludwigs Abenteuer – Folge 17

Nach einer etwas beschwerlichen Reise im Reisekistchen – der Transport dauerte dieses Mal vier Tage einschließlich eines Wochenendes – kam ich endlich bei Kerstin in Berlin an. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass wir – also mein kleiner Reisebegleiter Leo und ich – ziemlich ausgehungert waren. Deswegen hat Kerstin uns erstmal was Feines zum Essen gemacht und wir konnten uns schön stärken. Danach konnte ich bei ein paar weiteren Leckereien direkt ein paar von Kerstins Mitbewohnern kennenlernen. Alles ganz nette Gesellen! Gemeinsam haben wir dann den Abend verbracht und alle waren natürlich ganz interessiert daran, von meinen vergangenen Abenteuern zu erfahren. Und mittlerweile habe ich ja sehr viel zu erzählen…

Am nächsten Tag hat mir Kerstin dann gezeigt, womit sie so ihr Geld verdient. Nach einem netten Frühstück bin ich mit ihr zur Arbeit gefahren. Und Kerstin muss nicht nur zur Arbeit fahren, sie fährt auch auf der Arbeit. Nämlich mit einer U-Bahn. Das ist vielleicht aufregend. Den ganzen Tag durch die dunklen Tunnel unter der Hauptstadt rasen und Leute transportieren. Ein bisschen war das so wie Fliegen mit Struppi. Nur halt auf Schienen und nicht in der Luft.

Da Berlin so groß ist und unheimlich viel zu bieten hat, ist Kerstin in den folgenden Tagen immer wieder mit mir losgezogen und hat mir die Highlights der Stadt gezeigt.
Was jeder Berlin-Besucher kennt, und ich als Reiselöwe natürlich auch unbedingt sehen musste, sind der Reichstag, das Brandenburger Tor, die Siegessäule mit der sogenannten „Goldelse“ und der Potsdamer Platz. Das gehört nun wirklich zum Pflichtprogramm! Übrigens gibt es auf dem Potsdamer Platz die älteste Ampel Deutschlands. Das habe ich vorher nicht gewusst.

Zu einem Besuch in Berlin gehört wahrlich auch ein Spaziergang an und über die Spree. Kerstin und ich haben die Spree zum Beispiel über die Oberbaumbrücke überquert. Das ist eine wirklich sehr schöne Brücke. Nicht zu vergleichen mit den modernen Brücken aus Stahl und Beton.

Was sich viele junge Berlinbesucher kaum noch vorstellen können ist die Tatsache, dass bis vor weniger als 30 Jahren eine nahezu unüberwindbare Mauer quer durch die Stadt verlief und sie in zwei Teile – West und Ost – geteilt hat. An einigen Stellen kann man noch Reste der Mauer bewundern. Ob sie einem als Kunstwerk, Denkmal oder Mahnmal dient kann dabei jeder für sich selbst entscheiden.

Wie die meisten Großstädte hat auch Berlin einen Fernsehturm. Der steht direkt am Alexanderplatz – also im ehemaligen Ostteil der Stadt. Er ist damit ein toller Orientierungspunkt, wenn man außerhalb der Stadt ist und ins Zentrum will. Folge dem Fernsehturm und du findest den Alexanderplatz. Toll, oder?

An der Mercedes-Benz-Arena, die bis vor einiger Zeit noch O2-World hieß, bin ich mit Kerstin auch vorbeigekommen. Ich bin mir sicher, dass da mein guter Freund Günni gerne einmal hinfahren würde, um „seine“ Düsseldorfer EG bei einem Spiel bei den Eisbären Berlin anzufeuern. Die Eisbären spielen nämlich in dieser Halle.

Natürlich (!!!) waren wir auch am Kurfürstendamm. Dort befindet sich unter anderem die Gedächtniskirche, die wegen ihres Weltkriegsschadens auch „Hohler Zahn“ genannt wird. Sie wurde nie wiederaufgebaut und dient als Mahnmal für den Frieden.

In der Schloßstraße in Berlin lassen sich viele liebevoll restaurierte Bürgerhäuser bewundern. Die sind wirklich schön anzuschauen. Ich mag mir nicht vorstellen, was man hier an Miete zahlen muss…

Im Schlossgarten sind wir auch umherspaziert und haben uns das ein oder andere lauschige Plätzchen zum Verweilen gesucht. Bei so viel Besichtigung muss man ja auch immer mal wieder ein paar kleine Päuschen einlegen. Die gesamte Anlage lädt wirklich dazu ein, sich lange aufzuhalten und sich intensiv umzuschauen. Genau das haben wir auch gemacht.

In Berlin gibt es wie in Los Angeles einen Walk of Fame. Der heißt dort aber offiziell „Boulevard der Stars“. Kerstin und ich haben uns einige Sterne der Stars angeschaut und sogar noch ein freies Sternchen entdeckt. Kerstin meinte, das könnte für mich sein. Ich glaube, dass würde mir gefallen. Aber bis ich mir den verdient habe, muss ich bestimmt noch einige Abenteuer erleben…

Einen Dom gibt es in Berlin auch. Der musste von mir natürlich auch von allen Seiten bestaunt werden. Selbstverständlich ist der Dom die größte Kirche in der ganzen Stadt. Ein sehr beeindruckendes Bauwerk, vor dem man als Reiselöwe gut posieren kann. *kicher*

Bei unseren Touren durch Berlin haben Kerstin und ich noch viel, viel mehr schöne Orte gesehen. Aber jeden einzelnen hier zu erwähnen würde tatsächlich den Rahmen etwas sprengen. Ich empfehle daher einen Blick ins Flickr-Album meines Besuchs bei Kerstin. Da gibt es noch viele weitere Bilder von mir in der Hauptstadt zu entdecken.

Nach einer Woche bei Kerstin war dann der Besuch in der Hauptstadt auch schon wieder vorbei. Nach einer kleinen Abschiedsrunde sind Leo und ich wieder ins Reisekistchen gestiegen, um unser nächstes Ziel anzusteuern.

Ende Oktober werde ich während meiner zweiten Reise ein weiteres Mal nach Berlin kommen. Ich bin mir ganz sicher, dass ich mit meinem zweiten Berliner Gastgeber auch noch ganz viele tolle und neue Eindrücke in der Hauptstadt sammeln kann.

Da im Bericht nicht immer alle Bilder untergebracht werden können, könnt ihr alle Bilder dieses Abenteuers hier bestaunen:


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Kategorie(n): Ludwig

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