Ludwigs Abenteuer – Folge 99

Die erste Etappe meiner sechsten Twitter-Reise hat mich an einen bereits bekannten Ort zurückgeführt. Nämlich zu Manumaus und ihrer Familie nach Ortenberg. Nach meiner Ankunft wurde ich gleich von Quaputzi und Larry begrüßt.
Da Manumaus und ihr Mann an meinem Ankunftstag etwas tolles zu feiern hatten – ihren Hochzeitstag – begann mein Besuch mit einem leckeren Buffet in einem chinesischen Restaurant. Besser kann so ein Besuch für einen hungrigen Löwen kaum starten…
Ordentlich vollgefuttert konnte ich an diesem Tag kaum noch etwas machen.

Am nächsten Tag hat Manumaus eine kleine Schönheits-Op an mir durchgeführt. Nicht, dass ich es wirklich nötig hätte bei meiner stolzen Erscheinung, aber im Laufe meiner Abenteuer hat nicht nur meine Mähne gelitten. Meine Schnurrhaare hatten sich zwischenzeitlich gänzlich verabschiedet und eine Raubkatze ohne Schnurrhaare ist nur eine halbe Raubkatze. Jetzt habe ich wieder welche!
Um mich von dem chirurgischen Eingriff zu erholen durfte ich den restlichen Tag mit Jack kuscheln.

Nach dem Erholungstag war dann die Zeit für einen Ausflug gekommen. Wir sind nach Frankfurt gefahren, um dort den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Wir haben uns die ganzen Stände angeschaut, sind mit den Karussells gefahren, haben ein paar Dinge eingekauft und natürlich auch leckere Sachen gegessen.
In einem Samsung-Store haben wir den Sänger der Band Revolverheld getroffen. Mit ihm zusammen haben wir „Oh Tannenbaum“ gesungen. Das war ein großer Spaß.
Nach der Rückkehr nach Ortenberg war dann noch ein bisschen Wochenendeinkauf angesagt.

Der darauffolgende Sonntag war dann schon der Dritte Advent. Weihnachten kam also mit großen Schritten näher. Das war aber kein Grund, um in Hektik zu verfallen. Deshalb haben wir das schmuddelige Wetter dazu genutzt, um im warmen Haus zu bleiben, zu kuscheln und ein bisschen Zeit vor dem Fernseher zu verbringen um „Rudolph mit der roten Nase“ zu schauen. Außerdem haben wir uns gegenseitig Geschichten erzählt. Dabei wird es nie langweilig.

In der Woche vor dem Advent mussten die Menschen einiges an Arbeit erledigen. Es wurde gewaschen, geputzt, aufgeräumt, und und und. Schließlich wurden zu Weihnachten weitere Gäste erwartet. Um den Menschen nicht in die Quere zu kommen haben sich Larry, Quaputzi und ich etwas abseits aufgehalten und uns anderweitig beschäftigt. Nur beim Kochen und beim Beladen der Waschmaschine konnte ich mich zwischendurch mal nützlich machen und die Menschen unterstützen.
Glücklicherweise hatte aber in dieser Arbeitswoche die Oma der Familie Geburtstag und das war Anlass genug, um nochmals den Chinesen zu besuchen. Dort gab es nicht nur wieder leckeres Futter, sondern dieses Mal auch einen Glückskeks und einen Kalender.

Dann war auch schon Vierter Advent und endlich durften alle Kerzen auf dem Adventskranz angezündet werden.
Dann kam die Mutter von Manumaus zu Besuch. Sie hatte ihren neuen Laptop mitgebracht, der noch eingerichtet werden musste. Dabei konnte ich prima helfen und die Funktionen erklären.

Noch ein Tag bis Heiligabend… Es wurde Zeit, um den Weihnachtsbaum aufzustellen. Nachdem ich dabei kräftig unterstützt habe, wurde ich aufgefordert mich mit Larry und Quaputzi zum Spielen zurückzuziehen. Manumaus wollte von mir unbeobachtet etwas vorbereiten. Das hat mich ja schon ein bisschen neugierig gemacht und auf ein kleines Weihnachtsgeschenk hoffen lassen.

Am Heiligabend wurde es dann allerhöchste Zeit, um den Weihnachtsbaum zu schmücken. Nachdem allerlei Kugeln und sonstige Deko am Baum angebracht waren, habe ich eine kleine Klettertour im Baum unternommen und geprüft, ob auch alles sicher befestigt ist. Es gab keinerlei Beanstandungen!
Vor der Bescherung gab es Abendessen; Bratwürste, Kartoffelsalat, Spätzle und Soße. Das war sehr lecker und hat mich die Neugierde auf ein eventuelles Geschenk fast vergessen lassen.
Und dann war Bescherung. Und tatsächlich lag auch für mich ein kleines Päckchen unter dem Baum. Aufgeregt habe ich das Geschenkpapier in Fetzen gerissen und das Geschenk aus seiner Verpackung befreit. Es war eine handgemachte Weihnachtsmannmütze in meiner Größe. Super klasse! Die habe ich gleich angezogen und den ganzen Abend auch nicht mehr abgenommen. Vielen Dank dafür.
Übrigens kam an Heiligabend auch noch die Postkarte von Big Turtler aus Hawaii an, Das war auch eine sehr schöne Überraschung.

Am ersten Weihnachtstag waren vielen Gäste im Haus. Und wie es sich für einen solchen Feiertag mit Gästen gehört, wurde ordentlich was zum Essen aufgetischt. Ich habe mich an diesem Tag mit Reh- und Wildschweingulasch, Spätzle und Klößen ordentlich vollgestopft. Da ist es mir fast schon ein bisschen schwer gefallen, mich nach dem Essen noch vernünftig auf die Gesellschaftsspiele zu konzentrieren.

Am zweiten Weihnachtstag war es dann deutlich ruhiger im Haus. Ich habe mich fast den ganzen Tag mit Lego beschäftigt. Zwischendurch wurden die üppigen Reste vom Vortag verputzt.

Und schon war Weihnachten schon wieder vorbei. Einen Tag lang wurde noch zuhause entspannt. Videos schauen, mit der Switch spielen und Kletterübungen im Weihnachtsbaum standen ganz oben auf der Aktivitätenliste.
Danach habe ich Manumaus drei Tage lang in ihrem Homeoffice geholfen. Ich habe für sie einiges am Computer und per Telefon erledigen können. So verging die Zeit wie im Flug.

Das letzte Highlight meines Besuches war dann der Jahreswechsel. Das alte Jahrzehnt haben wir bei einem gemütlichen und umfangreichen Raclette ausklingen lassen, bevor wir dann nach dem traditionellen „Dinner for one“ das neue Jahrzehnt begrüßt haben. Meine erste Amtshandlung des neuen Jahres war es, den Haushund Jack ein bisschen zu beruhigen. Der hatte nämlich ganz schön Angst vor dem Knallen des Feuerwerks.
Am Neujahrstag wurde dann noch ausgiebig relaxt und nochmal Raclette gefuttert.

Am ersten Arbeitstag des neuen Jahres ging mein Besuch bei Manumaus dann zu Ende. Nach der Verabschiedung haben mich Quaputzi und Larry zum Reisekistchen gebracht und den Deckel geschlossen. Damit begann dann die noch immer andauernde Reise zum nächsten Etappenziel meiner Reise.

Bye, bye und vielen Dank! Es war wieder ein schöner Aufenthalt bei euch.


Da im Reisebericht nicht immer alle Bilder untergebracht werden können, könnt ihr alle Bilder dieses Abenteuers hier bestaunen:


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Kategorie(n): Ludwig

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