Ludwigs Abenteuer – Folge 94

Nach meinen ausgiebigen Wandertouren mit Mam Mut ging es für mich weiter zu Red Riding Hood und Sir Daniel deHamelin nach Glaubitz, wo ich bereits während einer meiner vorherigen Reisen zu Besuch sein durfte (s. Abenteuer Folge 64).
Nach einer überschwänglichen Begrüßung und einem großen Teller Futter aus regionalen Spezialitäten – es gab Risaer Nudeln – bin ich über die Planungen meiner Besuchstage informiert worden.

Red Riding Hood hatte in den folgenden Tagen Nachtdienst auf der Arbeit. Da war es natürlich meine Pflicht, sie zu begleiten und ihr ein wenig bei der Arbeit zu helfen. In den Arbeitspausen blieb aber genug Zeit, um mit den anderen – insbesondere mit Daniel, Danny und Shishi – ein wenig Unsinn zu treiben oder ein paar Gruselgeschichten zu erzählen. Und in die hauseigene Band der Arbeitsstelle wurde ich auch aufgenommen, da dringend ein neuer Schlagzeuger gebraucht wurde. Da konnte ich selbstverständlich nicht widerstehen.

An einem Tag waren wir dann noch zum Shoppen in Dresden und haben uns bei der Gelegenheit auch noch ein bisschen in der Stadt umgeschaut. Es war alles noch so, wie ich es aus meinen bisherigen Besuchen von Dresden in Erinnerung hatte.

Nach Riesa ging es dann auch noch, denn es mussten reichlich Vorräte für die vielen hungrigen Mäuler besorgt werden (böse Zungen behaupten, ich hätte das hungrigste Mäulchen – kann ich überhaupt nicht nachvollziehen).

Brigitte, ein liebreizendes Entenmädchen, hat mich dazu überredet, bei der Gartenarbeit zu helfen. Das war zwar bisher nicht meine größte Stärke, aber Brigitte hat mir alles ausführlich erklärt. Und mit der Unterstützung der anderen haben wir im Garten wirklich tolle Dinge vollbracht, uns um die vielen Blümchen gekümmert und auch leckere Sachen geerntet, die wir anschließend gemeinsam verputzt haben. Außerdem hat sich der Garten gut für Kletterspiele geeignet – und da war ich dann wieder in meinem Element.

Nach den vielen Arbeitsaktivitäten war dann ein wenig Zeit für Erholung eingeplant. Ausgiebige Wellness-Anwendungen mit Massagen und Fell- bzw. Mähnenpflege, ungezwungenes Beisammensein und Zeit mit den Lieblingsserien vor dem Fernseher.

Nachdem wir dann alle wieder entspannt und erholt waren, haben wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarort Nünchritz und an die Elbe unternommen. Der Ort Nünchritz ist der allgemeinen Zeit etwas voraus, denn dort gab es im Supermarkt bereits reichlich Weihnachtsartikel – und das Mitten im August.
Den Nachmittag haben wir dann dazu genutzt, um uns für einen Kurztrip vorzubereiten, der am nächsten Morgen beginnen sollte.

Die nächste Nacht war kurz, denn es ging schon früh morgens mit dem Zug los. Die erste Etappe führte uns über Dresden – wo sich Bakeneko, eine Freundin von Red Riding Hood zu uns gesellte – nach Prag. Dort mussten wir dann in den Zug nach Wien umsteigen. Leichter gesagt als getan, denn das mit den Informationen über den richtigen Bahnsteig war so eine Sache. Letztendlich kamen wir ein bisschen abgehetzt an unserem Zug an. Nachdem wir nachmittags in Wien angekommen waren, ging es direkt weiter zum Hotel. Nach einer kleinen Erholungspause sind wir wieder los um Futter zu suchen. Es gab dann was Vegetarisches *grummel*. Danach sind wir alle ziemlich müde ins Hotelbett gefallen.

Zum Frühstück gab es leckere Pancakes aus einem Automaten, der am Frühstücksbuffet stand. Da konnte man die kleinen Pancakes bei der Zubereitung beobachten, was die Vorfreude auf leckeres Frühstück bei mir ins Unermessliche gesteigert hat. Nachdem ich dann das Buffet verlassen MUSSTE, ging es zu einer kleinen Erkundung in die Innenstadt. Wir haben uns den Stephansdom angeschaut, und Bakaneko, die sich in Wien gut auskennt, hat uns noch einiges anderes gezeigt. Zwischenzeitlich musste original Sachertorte gefuttert werden und das angeblich beste Eis in Wien haben wir uns auch gegönnt.
Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel ging es dann zum Abendessen in einen Saloon, wo Burger auf dem Speiseplan standen – endlich was für echte Löwen!
Nach dem Abendessen sind wir dann zum Konzert von Rammstein ins Stadion. Von unseren Plätzen aus hatten wir einen guten Blick auf das Geschehen vor dem Auftritt von Rammstein, und natürlich auch während der Show mit viel Licht und Feuer.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück dann leider schon wieder zurück nach Glaubitz. Die Rückfahrt haben wir mit dem Bus gemacht und hatten unterwegs viel Spaß. Der Kurztrip nach Wien war eine gelungene Sache!

Nach der Rückkehr aus Wien blieb uns dann noch ein Wochenende, um die Zeit gemeinsam zu verbringen. Wir haben viel zusammen gespielt, ich habe mit Brigitte leckere Sachen gekocht, und alle wollten noch ein paar Geschichten von meinen vielen Abenteuern hören. So verging das Wochenende wie im Flug und ehe wir uns versahen, war schon mein Abreisetag gekommen.
Brigitte hat mir zum Abschied ein kleines Blümchen ins Reisekistchen geklebt, dass mich an sie erinnern soll. Total lieb, oder? Und Daniel hat mir noch zugeflüstert, dass er Red Riding Hood überreden will, mich irgendwann nochmal einzuladen. Da Drücke ich ihm natürlich die Tatzen, dass er damit Erfolg hat.

Bye, bye meine lieben Freunde – vielleicht bis zum nächsten Mal!


Da im Reisebericht nicht immer alle Bilder untergebracht werden können, könnt ihr alle Bilder dieses Abenteuers hier bestaunen:


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Kategorie(n): Allgemein

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