Ludwigs Abenteuer – Folge 67

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Die zweite Station meiner 4. Twitter-Reise hat mich ein weiteres Mal nach Estland geführt. Dort war ich ja bereits im Januar 2017 und habe Karu Nässu in seinem Spielzeugmuseum in Tartu besucht (s. Abenteuer 39). Nachdem ich damals wieder aus Estland abgereist war, kam prompt die Frage von Laire – die bei DHL Estonia arbeitet -, warum ich nicht auch dort vorbeigeschaut habe. Da diese Chance natürlich vertan war, hat sie mich dann kurzerhand zu einem weiteren Besuch nach Estland eingeladen. Wegen meines ausgebuchten Tourplans hat es dann aber ein ganzes Jahr gedauert, bis Laire mich dann persönlich in Tallinn begrüßen konnte. Vorgedrängelt hat sich bei der Begrüßung aber ein freundlicher DHL-Teddy, der meine Ankunft kaum erwarten konnte und mich mit gleich mit einem Tütchen Haribo verwöhnt hat. Laire hatte zur Feier meiner Ankunft auch noch einen leckeren Maracuja-Kuchen besorgt, den wir beim Kennenlernen genüsslich verspeist haben.

Einen großen Teil meines Aufenthalts habe ich in den folgenden Tagen in den Büros von DHL verbracht, wo ich mich natürlich intensiv umgeschaut und einiges erkundet habe. Was man in allen Büros findet sind Kaffee, Kekse und gute Freunde. Eine sehr gute Mischung wie ich finde.

Natürlich hat Laire auch schon früh die Gelegenheit genutzt, mir nach Feierabend ein bisschen was von der Stadt Tallinn zu zeigen. Zuerst sind wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln – die in Tallinn von den Einwohnern (und mir als VIL – very important lion) tatsächlich kostenlos genutzt werden dürfen – ein bisschen durch die Gegend gefahren. Dann sind wir in die Altstadt, wo es tatsächlich noch einen Weihnachtsbaum gab – Ende Januar! Anschließend sind wir zur Aussichtsplattform „Kohtuotsa“, von wo aus man einen tollen Blick über die Stadt hat. Und zum Abschluss des Ausflugs in die Stadt haben wir dann noch ein paar Süßigkeiten eingekauft.

An einem Abend waren ich mit Laire dann zu Gast auf einer SOS-Kinderdorf-Galaveranstaltung. Leider durfte man dort während der Veranstaltung keine Fotos machen, die für eine Veröffentlichung bestimmt sind. Daher hat Laire nur ein einziges unkritisches Foto machen können. Schade eigentlich, aber Regeln sind halt Regeln.

Bei DHL Estonia hatte ich dann zwischenzeitlich auch schon wieder einiges erlebt. In der Finanzabteilung durfte ich bei den Monatsabrechnungen helfen und am Flughafen von Tallinn habe ich mir den DHL Express-Bereich im Terminal angeschaut. Außerdem habe ich viele Ecken in den Büros entdeckt, wo man sich einfach mal schön fotografieren lassen konnte. Unter anderem gibt es da eine Sammlung mit Auszeichnungen, die DHL Estonia so bekommen hat. Eigentlich müsste da demnächst die Verleihungsurkunde des Ludwig-Löwe-Verdienstordens dabei sein!

Das winterliche Wetter in Tallinn war zwischendurch übrigens immer wieder traumhaft. Zwar kalt, aber mit viel Sonne. Und auch die Tulpen dachten schon, dass bereits der Frühling im Anmarsch ist.
Übrigens ist mir auch klargeworden, dass ich unbedingt mal eine Sonnenbrille bräuchte. Es ist doch nicht immer vorteilhaft einfach die Mütze vor die Augen zu ziehen, wenn die Sonne einen blendet. Falls mal jemand eine Sonnenbrille in meiner Größe über haben sollte…

Die zweite Woche meines Besuchs bei Laire stand dann ganz im Zeichen einer Dienstreise nach Finnland, auf die ich sie begleiten durfte. Mit der Fähre ging es zuerst von Tallinn nach Helsinki. Das war eine relativ zügige Reise, denn es sind ja auch nur etwa 80 Kilometer. Und unser Reiseziel Vaanta lag dann auch ganz in der Nähe von Helsinki. Bei frostigen -11 Grad kamen wir wohlbehalten an und haben uns erstmal mit einer heißen Schokolade wieder aufgewärmt. Es war tatsächlich so kalt, dass ich sogar im Büro meine Handschuhe noch eine Zeitlang anbehalten habe.

In den folgenden Tagen ging es immer zwischen den Büros von DHL Finnland und Hotel hin und her. Tagsüber ein bisschen die Welt von DHL entdecken und abends das große bequeme Hotelbett genießen. Zwischendurch noch ein paar Besuche von Fitnessraum und finnischer Sauna. So eine Dienstreise ist schon entspannend, wenn man selbst keinerlei Verantwortung für irgendetwas trägt. Und wenn man dann morgens im Hotel auch noch ein schönes Frühstücksbuffet präsentiert bekommt…was will man (Löwe) mehr?

Nach ein paar Tagen in Finnland ging es dann freitags abends wieder zurück nach Tallinn. Im Gepäck ein paar finnische Süßigkeiten für die Mitarbeiter von DHL Estonia. Und für mich gab es auf der Fähre natürlich auch ein paar Leckereien!

Den Samstag haben Laire und ich dann dazu genutzt, einen Ausflug nach Tartu zu machen. Ich hatte Laire natürlich von meinem Ausflug zu Karu Nässu ins Spielzeugmuseum erzählt, und daraufhin hat sie entschieden, dass wir dort gemeinsam nochmal hinfahren. Leider war Karu Nässu an diesem Tag selbst nicht in Tartu, sodass wir uns leider nicht wiedersehen konnten. Das war natürlich großes Pech und auch etwas traurig, aber wir konnten es leider nicht ändern. Also haben wir uns das Spielzeugmuseum ohne seine Begleitung ansehen müssen. Dabei kam es zu einem kleinen Missgeschick. Irgendwo im Museum habe ich doch tatsächlich meine rote Mütze verloren und wir konnten sie einfach nicht wiederfinden. Also ging es ohne Mütze wieder zurück nach Tallinn. Laire hat dann aber an Karu Nässu geschrieben, und gebeten, die Mütze zuzuschicken, wenn sie gefunden werden sollte. Und zum Glück habe ich sie mittlerweile tatsächlich wieder.

Zum Abschluss meines Besuchs in Tallinn haben sich Laire und ich dann noch zwei gemütliche Tage mit einigen Leckereien gemacht. Das waren übrigens der Karnevalssonntag und der Rosenmontag, die jedoch in Estland nicht wirklich eine Bedeutung haben.
Und dann war auch schon wieder die Zeit gekommen, um im Reisekistchen die nächste Etappe meiner 4. Twitter-Reise anzutreten. Gut ausgerüstet mit Reiseproviant ging es per Express-Sendung (es ist durchaus von Vorteil, wenn man Gast von DHL ist und auch bereits eine DHL-Löwencard besitzt (siehe Abenteuer 38)) wieder nach Deutschland und zu meinem nächsten Gastgeber nach Dresden.

Vielen Dank Laire für die schöne Zeit. Es hat Spaß gemacht, ein zweites Mal nach Estland zu reisen. Und eigentlich heißt es doch „aller guten Dinge sind drei“, oder? Mal sehen, ob es irgendwann dazu kommt…

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Kategorie(n): Allgemein

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