Ludwigs Abenteuer – Folge 61

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Nach meinem Abstecher auf die britische Insel hat es leider eine ganze Woche gedauert, bis ich mein Reisekistchen am nächsten Etappenziel in Hannover wieder verlassen konnte. Nachdem Flubbel, meine neue Gastgeberin, das Reisekistchen geöffnet hatte, wurde mir gleich ein leckerer Snack angeboten. Und den habe ich nicht nur dankend angenommen, sondern auch sofort gierig verschlungen. Eine ganze Woche im Reisekistchen ist schon eine lange Zeit, die einen aushungern kann.

Da Flubbel während meines Besuchs keinen Urlaub hatte, sondern jeden Tag fleißig arbeiten musste, habe ich mich gerne bereiterklärt, als Job-Motivator zu agieren und habe sie selbstverständlich jeden Tag zur Arbeit begleitet. Das bedeutete, dass wir an jedem Arbeitstag mit dem Fahrrad durch Hannover gedüst sind. Ich hatte dabei stets einen hervorragenden Aussichtsplatz. Nämlich vorne im Fahrradkörbchen. Das war schon ziemlich spaßig. Aber auf der Arbeit habe ich natürlich ganz ernsthaft geholfen und gezeigt, was ich in Sachen Büroarbeit so draufhabe. Meine wohlverdienten Pausen durfte ich dann in einem kleinen lustigen Pappbus verbringen.

Die Flubbel hat übrigens einen vierbeinigen Mitbewohner. Mit dem sind wir regelmäßig spazieren gegangen. Da es teilweise ganz schön kalt war, hat mir Flubbel für die Hunderunden eine tolle Mütze geliehen. Ideal, um keine kalten Ohren zu bekommen. Mit dem Hundetier habe ich mich schnell angefreundet. So durfte ich dann auch irgendwann auf ihm reiten und wenn es müde war, dann haben wir auch mal gemeinsam gekuschelt.

Gemeinsam mit einigen Kollegen von Flubbel ging es auch für zwei Tage mit dem Bus nach Braunlage in den Harz. Dort wurde dann ein Projektabschluss gefeiert. Und die Menschen haben es abends ganz schön krachen lassen. Es wurde wild getanzt – neben und auch auf den Tischen – und das kleine normalerweise beschauliche Örtchen richtig zum Beben gebracht. Am nächsten Tag wurde dann eine GPS-Rallye veranstaltet. Klar war ich da mitten im Geschehen dabei und wurde auch einem Team zugewiesen. Wir haben das Ganze auch sehr gut gemeistert und haben das Ziel in der vorgegebenen Zeit erreicht, obwohl wir viel querfeldein laufen, Bachläufe überwinden und umgestürzten Bäumen ausweichen mussten. Das war wirklich eine tolle Tour. Übrigens war die Rückfahrt feuchtfröhlich!

Einen Samstag haben wir dazu genutzt, um eine Filiale der weltbekannten schwedischen Möbelhauskette zu besuchen. Wir waren bei IKEA. Viele Menschen mit 100er-Packs Teelichtern sind mir dort begegnet. Ich dachte, es sei ein Möbelhaus und nicht ein Teelicht-Discounter. Ich habe mich wohl geirrt. Auf jeden Fall haben wir uns durch die Menschmassen geschlängelt und ein paar Dinge eingekauft. Der beste Bereich in dieser Filiale kam aber erst nach den Kassen: Ein großer Hot Dog Verkauf. Da konnten wir nun wirklich nicht einfach vorbeigehen…

Und dann war der Besuch bei Flubbel auch schon wieder vorbei. Am letzten Abend hat sie noch ein bisschen was in mein Reisetagebuch geschrieben. Ich freue mich schon darauf, wenn ich zuhause bin und mir der Tourmanager die ganzen Eintragungen vorliest.

Nach einem kurzen aber herzlichen Abschied ging es dann am nächsten Tag wieder ins Reisekistchen und auf die nächste Etappe meiner dritten Reise.

Bye bye Flubbel – nächstes Ziel: Oldenburg

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Kategorie(n): Ludwig

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