Ludwigs Abenteuer – Folge 56

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Nach meinen Aufenthalten in der Schweiz und in Österreich ging es für mich im Reisekistchen ein weiteres Mal nach Berlin. Diesmal war „Immer Beschäftigt“/@boeser_Klaus mein Gastgeber. In Wirklichkeit ist der Klaus gar nicht böse, aber tatsächlich immer – naja also meistens zumindest – beschäftigt. Er hat nämlich einen ganz wichtigen Job. Er fährt täglich mit einem großen Boot – äh, Entschuldigung…ich meine natürlich Schiff – viele Touristen über die Spree, damit sie sich einige Sehenswürdigkeiten Berlins auch mal aus einer anderen Perspektive anschauen können. Das musste ich mir natürlich genauer angucken und Klaus hat mit auch versprochen, dass ich mit ihm zur Arbeit gehen könnte um ein kleines Praktikum auf dem Schiff als Kapitän zu machen. Aber dazu später mehr.

In Berlin angekommen und aus dem Reisekistchen gehüpft habe ich mich zuerst ein bisschen bei Klaus und seiner Familie zuhause umgeschaut. Zur Familie gehören auch Katzen, aber die waren ziemlich schüchtern und möglicherweise auch durch mein Löwengebrüll ein bisschen ängstlich. Ich habe immer wieder den Kontakt gesucht, aber meistens haben sie die Flucht ergriffen. Erstaunlich – das ist bisher noch nie vorgekommen. Ich habe sie sogar in ihrer Höhle gesucht, aber sie waren meistens verschwunden. Zum Glück gab es noch Mitbewohner aus der Familie Plüsch. Die sind wenigstens nicht weggelaufen.

Getreu dem Motto „Erst das Vergnügen und danach das Praktikum“ haben Klaus und Familie an meinem zweiten Besuchstag einen tollen Ausflug in den Berliner Zoo gemacht. Dort haben wir eine ganze Reihe von freundlichen Tieren besucht. Pandas, Zebras, Nashörner, große Vögel, Fische, Affen… Und selbstverständlich auch Löwen. Das war wirklich ein sehr toller Tag, den wir dort verbracht haben. Aber am Ende des Besuchs ist mir klar geworden, wie gut ich es als Reiselöwe habe. Jeden Tag nur im Gehege oder im Käfig zu verbringen wäre absolut nichts für mich. Da erlebe ich doch viel lieber meine Abenteuer.

Nach dem Ausflugstag im Zoo ging dann aber das angekündigte Praktikum auf dem Schiff – es heißt übrigens BärLiner – los. Es hat mehrere Tage gedauert und umfasste neben dem eigentlichen Steuern des Schiffs natürlich auch einen technischen Teil. Also wurden mir am ersten Tag zu allererst der Schiffsmotor und andere wichtige technische Einrichtungen erklärt. Zu den allerwichtigsten Gerätschaften gehört an Bord die Kaffeemaschine!

Dann ging es daran, das Schiff zu steuern und die Touristen sicher über die Spree zu chauffieren. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht sollte ich doch Schiffskapitän werden…
Auf jeden Fall habe ich den folgenden Tagen viele Stunden damit verbracht, am Steuer des Schiffes zu stehen bzw. zu sitzen und die Spree auf und ab durch Berlin zu steuern.

Klaus hat mir zwischendurch aber auch immer wieder ausgiebige Pausen gegönnt, damit ich mich selbst auch unter die Touristen mischen konnte. Schließlich habe ich auch schon einiges von Berlin gesehen und wollte auch die andere Perspektive auf die Sehenswürdigkeiten genießen. Und man kommt mit dem BärLiner so an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Zum Beispiel am Berliner Dom, dem Fernsehturm und natürlich geht die Fahrt auch durchs Regierungsviertel mit Reichstag und Bundeskanzleramt.

Ich glaube, dass Klaus von meiner Leistung als Kapitänspraktikant überzeugt war. Und mir hat das Praktikum großen Spaß gemacht. Schade nur, dass ich jetzt nicht im Besitz einer passenden Kapitänsmütze bin. Aber okay…man kann ja doch nicht alles haben.

Mit dem Ausflug in den Zoo und dem Praktikum ist die Zeit meines Besuchs bei Klaus und seiner Familie rasend schnell vorbeigegangen. Und so kam der Zeitpunkt des Abschieds wieder schneller als gedacht. Zur Verabschiedung hat sich dann auch doch noch eins der heimischen Katzenraubtiere aus dem Versteck getraut und mir eine gute Weiterreise gewünscht.

Good bye Berlin – ich war bestimmt nicht zum letzten Mal zu Besuch.

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Kategorie(n): Ludwig

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