Ludwigs Abenteuer – Folge 52

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Nachdem ich nach dem Ende meiner zweiten Twitter-Reise nur wenige Tage zuhause bei meinen Menschen, meinem besten Freund Günni und einigen anderen Mitbewohnern verbracht hatte, stand schon der Beginn meiner dritten Twitter-Reise im Kalender. Sie begann gleich mit einer mehrere Tage dauernden Reise im Reisekistchen in die Schweiz. Denn getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ hat mich Andrea in Schwarzenburg zu meinem dritten Besuch bei sich erwartet.

Zur Begrüßung bei Andrea, ihren Eltern und diversen flauschigen Mitbewohnern und nach der allgemeinen Wiedersehensfreude gab es erstmal ein kleines Mittagessen. Nach mehreren Tagen im Reisekistchen war ich – hoffentlich verständlicherweise – doch ziemlich ausgehungert.
Im Anschluss an den Begrüßungssnack sind wir dann gleich mal nach Bern aufgebrochen, um ein bisschen durch die Stadt zu spazieren. Unter anderem haben wir den Stettbrunnen und den Kindlifresserbrunnen angeschaut. Danach haben wir noch einen Abstecher in den botanischen Garten gemacht.
Nach der Rückkehr nach Schwarzenburg hat Andrea mir zu meinem Follower-Jubiläum – ich hatte gerade die Marke von 500 erreicht – einen herrlichen Kuchen präsentiert.

Am nächsten Tag sind wir nach Innertkirchen gefahren. Dort gibt es die steilste Standseilbahn Europas – die Gelmerbahn. Ihre maximale Steigung beträgt stolze 106 Prozent. Ich kann euch versprechen: diese Steigung wollt ihr zu Fuß nicht erklimmen! Von der Bergstation der Bahn kann man mit wenigen (menschlichen) Schritten zum Gelmersee – einem Stausee – spazieren, was wir natürlich auch gemacht haben.
Außerdem waren wir noch auf der Handeckfallbrücke; eine Hängeseilbrücke, die doch ziemlich ins Schwanken geraten kann, wenn man auf ihr herumläuft.
Weiter ging der Tagesausflug dann zum Grimselpass. Dort wollten wir uns insbesondere die Murmeltiere im Murmeltierpark anschauen. Aber es waren keine da. Dass sie im Vorfeld gehört hatten, dass eine Löwe zu Besuch kommt und sich deshalb gut versteckt haben ist ein unbestätigtes Gerücht. Schließlich weiß ja mittlerweile auch jeder, dass ich sehr friedfertig bin, und niemandem etwas Böses antue. Man sieht – die Murmeltiere haben noch viel zu lernen.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen eines Ausflugs zum Wasserschloss Hallwyl. Im Schloss ist ein Museum mit vielen interessanten Ausstellungsstücken untergebracht. Zum Schloss gehört auch eine Mühle, die man ebenfalls besichtigen kann.
Mittagessen gab es übrigens in Birrwil in einem Lokal direkt am Hallwiler See. Leckeres Futter mit toller Aussicht – was will man bzw. Reiselöwe eigentlich mehr?
Ziemlich geschafft vom Ausflug und der Hitze des Tages wurde nach Rückkehr einfach nur noch gefaulenzt.

Am Folgetag bin mit Andrea und ihrer Mutter nach Bern gefahren. Dort gab es Mittagessen und anschließend sind wir mit dem bekannten „blauen Bähnli“, einer Straßenbahn, nach Worb gefahren. Dort haben wir uns ein bisschen umgeschaut, ein leckeres Eis gegessen, und sind anschließend wieder gemütlich nach Hause. Von diesem Tag gibt es leider keine Fotos. Wahrscheinlich war Andrea zu sehr auf ihr Eis und andere Dinge konzentriert *kicher*.

Das dann folgende Wochenende war ausflugsfrei und wir haben die Zeit zuhause verbracht. Aber das war natürlich überhaupt kein Grund, um sich zu langweilen. Wir haben einiges im Fernsehen angeschaut, wie zum Beispiel ein Formel-1-Rennen und leckeren Strudel gebacken und gegessen. Außerdem habe ich eine interessante Lektüre zum Lesen bekommen. Mit diesen kleinen Aktivitäten ging das Wochenende sehr schnell vorbei.

Montags sind wir dann nach Brienz in den Wildpark gefahren. Der Wildpark wurde vor mehr als 100 Jahren gegründet, um den Holzschnitzern aus Brienz lebendige Vorlagen für ihre Schnitzereien zu liefern. Wir wollten natürlich nicht schnitzen, sondern die Tiere nur einfach so anschauen…

Dienstags, eigentlich hätten wir wegen des Siebenschläfertags ja einfach nur schlafen können, war dann ein Ausflug in den Zoo nach Basel angesagt. Dort haben wir uns die ganzen Tiere ausgiebig angeschaut und natürlich besonders lange bei den Löwen verweilt. Zu Ehren von Günni haben wir uns aber auch bei den Giraffen ziemlich lange aufgehalten und sie eine ganze Weile beobachtet.

Am folgenden Tag sind wir nach Habsburg gefahren um dort die Habsburger bzw. ihr Schloss zu besuchen. Das Schloss war kleiner als erwartet – also zumindest der Bereich, der besichtigt werden konnte -, und so hat unser Besuch dort nicht so sehr lange gedauert. Die eingesparte Zeit haben wir dann auf der Rückfahrt gut gebrauchen können, denn der Straßenverkehr hat es an diesem Tag nicht gut mit uns gemeint.
An diesem Tag konnte ich aber dann noch einen ganz besonderen Service beim Mittagessen genießen. Das Lokal in dem wir waren, hatte doch tatsächlich einen kleinen Schaukelstuhl für mich auf dem Tisch stehen, den ich während der Wartezeit aufs Essen auch ausgiebig genutzt habe. Das hat Spaß gemacht!

Donnerstags waren wir in Bern. Dort sind wir mittags Essen gegangen und haben anschließend die Marzilibahn genutzt, um in die Unterstadt zu fahren. Dort sind wir zielstrebig zur Gelateria di Berna marschiert. Es soll eine der besten Eisdielen der Stadt sein. Davon konnte ich mich dann auch selbst überzeugen. Das Eis war wirklich sehr lecker!

Auch am Freitag sind wir wieder nach Bern gefahren. Dieses Mal war unser Ziel der dortige Tierpark. Andrea wollte mir unbedingt die Bären, Wölfe, Murmeltiere und Biber zeigen. Aber ausgerechnet die haben sich an diesem Tag alle irgendwo versteckt, und wir haben sie nicht zu Gesicht bekommen. Davon haben wir uns aber die gute Laune nicht verderben lassen, denn im Tierpark gab es ja auch noch genug andere Tiere zu bestaunen. Und um die gute Laune noch weiter anzuheben gab es auch noch ein leckeres Mittagessen. Jaja, ich weiß – gutes Futter hebt bei mir immer die Laune an!
Auf dem Rückweg nach Hause haben wir dann noch einen Zwischenstopp eingelegt, um Eis essen zu gehen. Ich habe ein wunderschönes Bärlieis in der Geschmacksrichtung Himbeere bekommen. Hmmmm – das war lecker und auch noch sehr schön anzuschauen.
An diesem Tag gab es vor unserem Ausflug auch noch eine kleine Überraschung. Als Andrea morgens an den Briefkasten gegangen ist, hat sie doch tatsächlich eine Urlaubskarte von Günni vorgefunden. Der war nämlich mit meinen Menschen in Holland an der Nordsee und hat uns von dort aus ein paar nette Grüße geschickt. Darüber haben wir uns natürlich alle sehr gefreut.

Samstags haben wir uns dann überwiegend von den Ausflügen der vorangegangenen Tage erholt. Zwischendurch hat Andrea mich aber noch schnell mit zum Einkaufen genommen. Sie brauchte noch einige wichtige Dinge, denn sie hatte vor am Sonntag ein kleines Abschieds-Festessen für mich zuzubereiten. Da war ich natürlich schon sehr gespannt was das werden würde, aber sie hat es nicht verraten.
Nachmittags wurde noch ein Kuchen gebacken, und danach wurde nur noch gefaulenzt und gefuttert. Auch solche Tage müssen zwischendurch immer mal wieder sein!

Den Sonntagvormittag haben wir dann mit ein bisschen Fernsehschauen verbracht. Als dann nach dem Mittagessen Andreas Eltern alleine weggefahren sind, haben wir die sturmfreie Bude schamlos ausgenutzt, um laut Musik zu hören. Hoffentlich haben wir dadurch die Nachbarn nicht verärgert. Später am Nachmittag hat sich Andrea dann darangemacht, das versprochene Abschiedsessen für mich vorzubereiten. Es gab selbstgemachte Burger. Ein wahrhaft angemessenes Essen für eine kleine Abschiedszeremonie. Nachdem wir die leckeren Burger verputzt hatten, haben wir nochmal ein bisschen den Fernseher laufen lassen und dann war es auch schon für die letzte Übernachtung.

Montagmorgens war dann die Zeit zum Abschiednehmen gekommen. Die zwei Wochen waren wieder wie im Flug vorbeigegangen, und damit mein dritter Besuch bei Andrea beendet. Aber bevor sie mich im Reisekistchen zur Post gebracht hat, haben wir bereits den nächsten – also vierten – Besuch bei ihr konkret geplant. Im August 2018 werde ich wieder nach Schwazenburg kommen. Ich freue mich schon!

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Kategorie(n): Ludwig

Eine Antwort auf Ludwigs Abenteuer – Folge 52

  1. Hach, das ist wieder toll geworden 😆😍👍🏻👍🏻😘

    Die Nachbarn kennen das schon 😂😂😂😂

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