Ludwigs Abenteuer – Folge 50

Die letzte Etappe meiner zweiten Reise hat mich von Weil am Rhein nach Heidelberg geführt. Dort hat FragdochmaldieBib bereits in der Universität Heidelberg auf mich gewartet. Sie arbeitet dort in der Bibliothek und ich bin direkt zu ihr dorthin gereist. Dementsprechend fand auch die erste Begrüßung in der Universität statt. Der Geier Theo hat FragdochmaldieBib zu diesem Anlass extra in die Uni begleitet gehabt.

Am Ende des Arbeitstages ist FragdochmaldieBib mit mir ins Braustüberl auf dem Unicampus gegangen, wo wir Kollegen von ihr getroffen haben und gemeinsam ein bisschen was gefuttert und getrunken haben.
Danach sind wir noch zu einem Geocaching-Event gefahren. Was dieses Geocaching ist, habe ich ja schon auf meiner ersten Twitter-Reise kennenlernen dürfen. Versteckte Tupperdöschen im Wald finden und sich darüber freuen… FragdochmaldieBib macht das übrigens schon länger als zehn Jahre. Der Anlass für das von uns besuchte Event war der Junggesellenabschied eines Cachers, der natürlich standesgemäß gefeiert werden musste.
Am Ende dieses anstrengenden ersten Besuchstags sind wir dann zu FragdochmaldieBib nach Hause gefahren, wo eine weitere Begrüßung stattgefunden hat. Ich habe Adiposette, die Eule Hedwig und Steingeiß kennengelernt, die mich gemeinsam mit Theo zu meinem Reisekistchen begleitet und mir eine Gute Nacht gewünscht haben.

Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, habe ich gemerkt, dass Theo sich die ganze Nacht als Wachgeier engagiert hatte, damit ich eine ungestörte erste Nacht in Heidelberg habe. Das war wirklich sehr nett von ihm.
Bevor ich mit FragdochmaldieBib wieder zur Arbeit gefahren bin, hat sie von der Riesenstein Kanzel aus Heidelberg gezeigt. Von dort hatte man wirklich einen fantastischen Ausblick auf die Stadt.
Während FragdochmaldieBib dann später ihrer Arbeit nachgegangen ist, habe ich mal versucht, mir mit Hilfe eines Planes einen Überblick über den Universitätscampus zu verschaffen. Ich kann euch sagen: Das ist wirklich ein recht großes Gelände.
Ich konnte FragdochmaldieBib dann auch noch ein bisschen helfen, da der Tresor der Bibliothek, in dem sich ganz besondere Schätze befinden, einige Zeit lang bewacht werden musste. Genau die richtige Aufgabe für einen Löwen. Apropos Schätze – Geier Theo hat mir dann auch noch seine Schätze gezeigt. Ein ganzer Berg voller Knochen. Und freundlich wie er ist, hat er mich sogar ein bisschen daran knabbern lassen.
Abends – als wir gerade nach Hause wollten – haben wir gesehen, dass der Rettungshubschrauber Christoph 23 auf dem Landeplatz der Universität stand. Also nichts wie hin, und das Fluggerät mal angeschaut. Ich durfte sogar kurz ins Cockpit hineinhüpfen und mich schnell umschauen. Kaum zu glauben, dass sich so ein Pilot merken kann, wofür die ganzen Knöpfe und Schalter gut sind… Nach dieser Kurzbesichtigung musste der Rettungshubschrauber dann auch schon wieder los. FragdochmaldieBib und ich haben seinen Abflug noch beobachtet und uns Haare bzw. Mähne im Rotorwind ganz schön zerzausen lassen.
Vor dem Schlafengehen habe ich dann noch ein bisschen in einem Buch über Kunst auf dem Campus geblättert und dabei ganz die Zeit vergessen. Die Nacht war dann entsprechend kurz.

Nach viel zu wenig Schlaf ging es nach einem starken Kaffee wieder in die Uni. Dort durfte ich dann die technische Seite des Berufslebens in der Uni kennenlernen, indem ich ein Kurzpraktikum als Schlosserlehrling absolviert habe.
Später waren wir dann noch im Archiv der Bibliothek, wo ich mit meinen Löwenkräften die riesigen Regalwände hin und her schieben durfte. Wie es sich für ein Archiv gehört, sind dort alle Dinge sehr alt. Das trifft sogar auf das Telefon dort zu *kicher*.
Am Abend haben wir dann die aufgenommenen Videos geschnitten und dem Tourmanager schonmal einige Fotos zukommen lassen.

Am nächsten Tage habe ich ein wenig im Garten gechillt, während sich FragdochmaldieBib mit Einkaufen, Haus- und Gartenarbeit beschäftigen musste. Das Wetter war dafür – also fürs chillen – optimal, denn die Sonne schien und es war sehr warm. Erst als ein Gewitter aufzog, bin ich aus dem Garten geflüchtet, und habe im geschützten Wohnzimmer erst einen Ventilator aufgebaut und dann gemeinsam mit FragdochmaldieBib das Champions-League-Finale angeschaut.

Am verregneten Pfingstsonntag konnte dann erstmal schön ausgeschlafen werden. Nach dem ausgiebigen Frühstück habe ich mir dann die Struwwelpeter-Sammlung von FragdochmaldieBib angeschaut und dabei sogar ein paar Verwandte von mir entdeckt.
Als das Wetter abends dann noch etwas besser wurde, sind wir in die Heidelberger Altstadt gefahren und haben uns dort noch ein wenig umgeschaut. So konnte ich mir zum Beispiel den Marktplatz, die Heilig-Geist-Kirche, den Kornmarkt und das Schloss anschauen. Außerdem gab es in der Stadt noch ein leckeres Abendessen.

Am Pfingstmontag kam dann die Familie von FragdochmaldieBib zu Besuch. Ich habe natürlich gerne eine bisschen geholfen, und mich beim Kochen und Spülen nützlich gemacht. Selbstverständlich gab es zwischendurch immer mal wieder die Gelegenheit, ein bisschen was zu naschen.
Nachdem die Familie dann abends vollgefuttert wieder abgerückt ist, waren FragdochmaldieBib und ich dann nochmal unterwegs und haben uns vom Heidelberger Schloss aus den Sonnenuntergang angeschaut.
Vor dem Schlafengehen habe ich dann noch ein bisschen in einem sehr handlichen Buch gelesen und mich schon auf meine Weiterreise vorbereitet.

Am nächsten Morgen war dann nach dem Aufstehen die große Verabschiedung. Da FragdochmaldieBib an diesem Tag lange arbeiten musste, hat sie mich schon vor der Arbeit zur Post gebracht, damit ich mit meinem Reisekistchen die letzte Etappe meiner zweiten Twitter-Reise antreten konnte; die Rückreise nach Hause.

Es waren interessante und vergnügliche Tage, die ich bei FragdochmaldieBib in Heidelberg verbringen durfte.

Da im Bericht nicht immer alle Bilder untergebracht werden können, könnt ihr alle Bilder dieses Abenteuers hier bestaunen:


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Kategorie(n): Ludwig

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