Ludwigs Abenteuer – Folge 42

Nach dem Wochenendaufenthalt in Crimmitschau ging meine Reise nach Butzbach in Hessen. Dort wurde ich schon sehnsüchtig von den Wuschels (Bruno und Tom), ihren Freunden und natürlich auch ihrem Menschen erwartet.

Nach einer ersten schnellen Begrüßung ging es schnell los zu einem Burger King, wo ich einen überlöwengroßen Burger verdrückt habe. Nach einem Aufenthalt im Reisekistchen ist der Hunger immer enorm! Nachdem der gröbste Hunger dann bekämpft war ging es wieder zurück zu meinen Gastgebern, damit ich – nach einem kurzen Mittags-Verdauungs-Schläfchen – dann in Ruhe alle kennenlernen konnte. Eine wirklich coole Truppe dort bei den Wuschels – das habe ich schon nach kürzester Zeit erkannt.

Am nächsten Tag startete dann das von Brunos Menschen organisierte Besuchsprogramm meines Aufenthalts.
Zuerst war eine Fahrt nach Gießen angesagt. Dort haben wir das Mathematikum, ein mathematisches Mitmach-Museum, besucht. Bruno und ich haben uns mit ganz vielen der Exponate beschäftigt und hatten wirklich großen Spaß dabei. Durch Anfassen, Mitmachen und Knobeln kann man dort viel über Mathematik lernen. Eigentlich ist das Museum ja für Menschen gedacht, aber auch als Bär und Löwe ist man dort gut aufgehoben. Wie haben einiges über Geometrie erfahren, römische Zahlen kennengelernt, eine Leonardo-Brücke gebaut, Kegelschnitte bewundert, und und und…

Da wir ja nun sowieso schon in Gießen waren, wollte mir Brunos Mensch noch das dortige Elefantenklo zeigen. Ich dachte dann, dass wir in den Zoo fahren. Aber das Elefantenklo hat gar nichts mit einem Elefanten zu tun. Es ist vielmehr eine Fußgängerüberführung, die diesen Spitznamen trägt. Seit ein paar Jahren hat dieses Klo sogar eine „Spülung“ – denn es wurde zur Landesgartenschau 2014 eine Wasserinstallation am Elefantenklo in Betrieb genommen.

Nach dem ersten anstrengenden Ausflugstag waren Bruno und ich wie ausgehungert. Zum Glück gab es einen großen Teller voll Nudeln mit Hackfleischsoße zum Abendessen.

Der folgende Tag war mit einem Besichtigungstermin bereits akribisch vorgeplant. Wir sind nach Lich gefahren und haben die dortige Licher Brauerei besucht und auch besichtigt. Da mein Kommen bereits angekündigt war, wurde ich von freundlichen Mitarbeiterinnen der Brauerei herzlich begrüßt. Nach der eigentlichen Besichtigung haben wir natürlich auch noch eine Probe des Bieres zu uns genommen und den Aufenthalt in der Brauerei sehr genossen.

Den Vormittag des nächsten Tages haben wir in der Keltenwelt Glauberg verbracht. Die Keltenwelt Glauberg ist eine Kombination aus Museum, archäologischem Park und Forschungszentrum zum Thema Kelten. Wir haben uns auf dem Gelände umgesehen und natürlich die Ausstellung im Museum besucht. Es ist wirklich interessant, etwas über die keltischen Vorfahren zu erfahren. Also natürlich sind das nicht meine Vorfahren, sondern die von den Menschen. Ist ja klar, oder? Vom freundlichen Museumspersonal haben Bruno und ich übrigens jeweils einen Anstecker mit einem Fabelwesen geschenkt bekommen.
Noch während wir in der Keltenwelt unterwegs waren, hat uns die Manuela – die meine Reise auch auf Twitter verfolgt – kontaktiert und ein spontanes Treffen mit uns verabredet. So konnten wir sie und ihre Begleiter Larry und Quaputzi an diesem Tag auch noch kennenlernen. Was für eine nette Überraschung.

Nachmittags ging es dann ins Museum der Stadt Butzbach. Dort gibt es einiges über die Stadtgeschichte sowie Handwerk und Gewerbe in Butzbach zu erfahren. Außerdem gibt es Trachten, Ritterrüstungen und vieles mehr zu bewundern. Bruno und ich hatten eine Menge Spaß, als wir uns die Ausstellungsstücke ganz aus der Nähe angeschaut haben.

Noch am gleichen Nachmittag haben wir uns die Schwibbogenhäuser in Butzbach angeschaut. Dabei handelt es sich um Häuser, die mit einer besonderen Form von Bögen im Mauerwerk gebaut wurden.

Um uns vom doch recht anstrengenden Museumstag zu erholen, haben wir den nächsten Tag etwas geruhsamer angehen lassen. Motiviert von einer großen Tüte Haribo habe ich den Wuschels und seinen Mitbewohner viel von meinen bisherigen Abenteuern erzählt. Mittlerweile kann ich damit ja schon ganze Tage füllen, wenn es sein muss.
Da dann doch irgendwann der Hunger etwas größer wurde und Haribo alleine nicht mehr ausgereicht hat, haben wir uns ins Oberurseler Brauhaus begeben und dort noch ein Häppchen verputzt.

Nach dem Faulenzertag war Bruno der festen Überzeugung, dass wir genug ausgeruht hätten, um uns noch ein bisschen mehr mit Geschichte beschäftigen zu können. Und daher sind wir dann am nächsten Morgen zum Römerkastell im archäologischen Park Saalburg aufgebrochen. Dort haben wir viel über die Geschichte der Gegend zur Römerzeit erfahren. Natürlich haben wir uns nicht nur die Ausstellung im Museum angeschaut, sondern sind auch über das weitläufige Gelände gewandert und haben bei schönstem Wetter das alte Kastell erkundet.

Nach dem Römerkastell sind wir dann noch in das Freilichtmuseum Hessenpark gefahren. Dort haben wir nicht nur den 70 Jahre alten Hessenlöwe getroffen, sondern auch eine offene Feuerstelle und eine historische Küche besichtigt und jeweils in die Töpfe geguckt. Leider war gerade nichts zum Essen fertig…
Zuletzt haben wir noch ein paar sehr alte Mähdrescher bestaunt. Von deren Einsatz auf seinem elterlichen Hof hat dann der Mensch vom Bruno noch einiges erzählt.

Den letzten Besuchstag haben wir dann wieder etwas langsamer angehen lassen. Ich habe die Zeit genutzt, um mich mit allen Mitbewohnern der Wuschels noch ein bisschen zu unterhalten und Erinnerungsfotos mit ihnen machen zu lassen.

Dann war auch schon wieder der Tag der Abreise gekommen. Nach einer großen Abschiedszeremonie bin ich ins Reisekistchen gestiegen und habe einiges an Souvenirs und Proviant mitbekommen. Als mich Brunos Mensch dann zur Post gebracht hat, hat Bruno mir wohl noch traurig hinterher gewinkt – aber das konnte ich im Reisekistchen nicht sehen.

Es waren fantastische Tage in Butzbach, in denen ich viel erlebt und gelernt habe. Vielen Dank, dass ich bei euch sein durfte. Ich würde mich freuen, wenn wir uns mal wiedersehen könnten…

Da im Bericht nicht immer alle Bilder untergebracht werden können, könnt ihr alle Bilder dieses Abenteuers hier bestaunen:


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Kategorie(n): Ludwig

2 Antworten auf Ludwigs Abenteuer – Folge 42

    Bruno Wuschel sagt:

    Ein hervorragender Bericht zu dem Besuch bei uns Wuschels in Butzbach. Ein besonderes Lob für den Tourmanager für die sorgfältige Erstellung des Berichts.
    Ich würde Ludwig gerne wieder mal bei uns begrüßen, wenn möglich aber dann im Sommer damit wir uns nicht überwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten müssen.

    Bruno von den Wuschels

    • Danke für das Lob!
      Ludwig wird euch sehr gerne wieder besuchen kommen. Die diesjährigen Sommermonate sind jedoch schon komplett ausgebucht. Für 2018 ist noch (fast) alles möglich, aber auch hier beginnt sich der Kalender langsam aber sicher zu füllen. Also bei Interesse möglichst schnell zuschlagen…

      Reinhold

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