Ludwigs Abenteuer – Folge 38

Mittlerweile reise ich seit über einem Jahr durch die Offline-Twitter-Welt um meine Follower persönlich zu treffen und mit ihnen Abenteuer zu erleben. Um von Gastgeber zu Gastgeber zu gelangen habe ich ja ein Reisekistchen – mittlerweile in der Version 2.0 sogar ein sehr luxuriöses. In den allermeisten Fällen wird das in einem Karton verborgene Reisekistchen dann von DHL durch die Republik transportiert. Dabei kam es leider schon zu der ein oder anderen ärgerlichen Verzögerung. Deswegen haben einige meiner Follower und ich selbst auch einige Male auf DHL geschimpft. Und das hat DHL gehört. Also hat mich ein Mitarbeiter aus dem Social-Media-Team von DHL einfach auch mal eingeladen, um mir zu zeigen, dass hinter DHL nicht nur ein Unternehmen steckt, das gelegentlich auch mal Pakete verspätet ausliefert, sondern hauptsächlich ganz viele nette und freundliche Mitarbeiter hat. Und jetzt war es dann soweit. Im Tourplan stand DHL – also ab nach Berlin. Da wohnt und arbeitet nämlich mein Gastgeber aus dem Social-Media-Team.

Aus meinem Reisekistchen befreit und zu allererst begrüßt wurde ich von Bertold Brumm, einem wirklich sehr putzigen DHL-Mitarbeiter in schneidiger Uniform.

Da es in Berlin während meines Besuches wirklich sehr sehr kalt war, und niemand wollte, dass ich ausgerechnet bei DHL krank werde, wurde mir ein wintertaugliches Outfit zur Verfügung gestellt – kuschelig und warm!
Nach der ersten Anprobe habe ich dann aber erstmal gemeinsam mit Bertold geguckt, was ein Social-Media-Team so macht. Unglaublich…die werden dafür bezahlt um im Internet zu surfen und sich in sozialen Netzwerken zu tummeln. Ich vermute, für viele meiner Follower wäre das ein Traumjob. Wie es sich gehört, wurde dann natürlich auf Twitter mal mein eigenes Profil aufgerufen.

Nach dem anstrengenden Arbeitstag bin ich dann mit meinem Gastgeber nach Hause gefahren und habe mich mit Trommel und Fanschal schon ein bisschen auf das kommende Wochenende vorbereitet. Dann sollte es nämlich zum Eishockey gehen. Aber dazu später mehr.
Gemeinsam mit einer lustigen Musikband habe ich dann auch noch ein bisschen für abendliche musikalische Unterhaltung gesorgt. Seid froh, dass es davon kein Video gibt…beim Musizieren habe ich noch Verbesserungspotenzial.

Da ich mir bei DHL aber nicht nur die Arbeit des Social-Media-Teams anschauen wollte, sondern auch noch ein paar der anderen Tätigkeiten, bin ich am nächsten Tag mit einem Paketauslieferer auf Tour gegangen, um eine Packstation zu befüllen. Das ist wirklich ganz schön spannend was die Leute so für Päckchen und Pakete bekommen. Große, kleine, schwere, leichte, bunte,… Schade, dass wir nicht in die Pakete reinschauen durften. Das wäre bestimmt auch sehr interessant geworden.

Nach dem kalten Ausflug zur Packstation musste dann aber erst einmal wieder eine Indoor-Beschäftigung her. Also auf zum Kundenservice und schauen, was die den ganzen Tag so machen. Leider ich konnte ich mich dann aber doch nicht so wirklich auf die Arbeit der Kundenservice-Mitarbeiter konzentrieren. Ich bin nämlich von einer putzigen kleinen Hasendame abgelenkt worden, die sich sehr für meine ganzen Abenteuer interessiert hat. Also habe ich ihr lieber von meinen Abenteuern erzählt als im Kundenservice zu arbeiten. Man muss halt auch mal Prioritäten setzen, oder?

Nachmittags wurde ich dann von meinem Gastgeber in die Obhut eines anderen Kollegen übergeben. Er ist dann gemeinsam mit seiner Frau und mir in die Innenstadt gefahren. Dort haben wir die Aussichtsplattform des höchsten Gebäudes am Potsdamer Platz besucht. Von dort aus hat man eine sehr schöne Aussicht. Man kann zum Beispiel den Reichstag und den Fernsehturm sehen.

Auch am nächsten Tag ging es auf einen Ausflug durch Berlin. Auch wenn ich diese Stadt ja schon zuvor bereist habe, konnte ich doch schon wieder Neues entdecken. Aber ich sage es ja immer wieder: Man kann Städte viele Male bereisen und es gibt jedes Mal wieder anderes zu sehen.
Unter anderem haben wir uns eine alte Dorfkirche in Marienfelde und das Ullsteinhaus in Tempelhof angeschaut. Die Wetterlage hat es dann aber erfordert, dass wir uns mit einer leckeren Currywurst erstmal wieder aufwärmen mussten.

Tags drauf habe ich mir mal angeschaut, was an und in einem Frachtpostzentrum so los ist. Lieferfahrzeuge und Pakete soweit das Löwenauge reicht. Pakete raus aus dem Fahrzeug, Pakete sortieren, Pakete rein in die Fahrzeuge… Ein ganz schönes Gewusel sag ich euch. In solchen Frachtpostzentren war ich ja in meinem Reisekistchen schon oft. Jetzt habe ich endlich auch eine Vorstellung, was das so passiert, wenn das Reisekistchen immer so wackelt.

Bei einem weiteren Ausflug in die Stadt durfte ich feststellen, dass es in Berlin einige Orte gibt, die nach mir benannt sind. Das hätte ich nicht gedacht, das ich bei meinen ersten Besuchen in der Hauptstadt so einen Eindruck hinterlassen habe. Aber ich finde es natürlich schön!

Ein anderer berühmter Gast der Stadt – er kam aus Amerika und war Präsident – hat vor dem Schöneberger Rathaus gesagt: „Ich bin ein Berliner“. Für mich hat es sich da förmlich aufgedrängt, an gleicher Stelle zu brüllen „Ich bin ein Berliner Löwe“. Gesagt, getan…

Was man sich als Touri – egal ob Mensch oder Reiselöwe – in der Hauptstadt natürlich auch anschauen muss, sind Funkturm und Olympiastadion. Und deswegen ist mein Gastgeber mit mir auch da mal hingefahren.

Mein Gastgeber ist Eishockey-Fan, ich hatte da vorhin schon so etwas angedeutet. Da sein Verein, die Preussen Berlin, während meines Aufenthaltes ein Heimspiel hatten, sind wir da natürlich gemeinsam hingegangen. Ich war ja zusammen mit meinem Freund Günni schon zwei Mal in Düsseldorf beim Eishockey, daher ist diese Sportart ja für mich nichts Unbekanntes. Aber hier bei den Preussen war doch alles etwas beschaulicher als bei einem Team der DEL. Nicht, dass es auf dem Eis nicht zur Sache gegangen wäre. Aber es gab nur 271 Zuschauer. Das hat mich doch ein wenig überrascht. Aber andererseits hat das auch einen Vorteil gebracht. Man hat mein Anfeuerungsgebrüll gut gehört. Okay, geholfen hat es nicht sehr viel, denn die Preussen haben ihr Heimspiel leider recht deutlich verloren.

An meinem letzten Aufenthaltstag bei DHL habe ich mich einem Paketboten angeschlossen, und mit ihm gemeinsam ein paar Pakete und Päckchen ausgeliefert. Also das Erstaunen war bei einigen Empfängern schon ziemlich groß, dass ein kleiner Löwe die Pakete bringt.

Und dann war er schon wieder gekommen, der Tag der Abreise. Bevor ich ins Reisekistchen gestiegen bin hat mich Bertold für meine einwöchige Mithilfe ausgezeichnet. Er hat mir die DHL-Löwencard überreicht. Da habe ich mich echt drüber gefreut! Eine schöne Erinnerung an meine Zeit bei DHL. Und da ich jetzt im Besitz der Löwencard bin ist mein Reisekistchen ab sofort ein VIP. Ein Very Important Paket.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass meinem Gastgeber der versprochene Beweis gelungen ist. Ich habe bei DHL viele nette Menschen kennen gelernt. Ich werde versuchen, in Zukunft nicht mehr so oft zu schimpfen…außer wenn es nun wirklich sein muss Smilie: ;-)
Good bye Social-Media-Team von DHL, es hat Spaß gemacht bei euch. Danke, dass ich euch besuchen durfte.

Verfolgt meine Abenteuer weiter hier auf der Homepage oder auf Twitter ==> @Ludwig_Loewe
Ich halte euch wie immer auf dem Laufenden.
Auf meiner Abenteuerkarte könnt ihr euch auch übersichtlich anschauen, wo mich meine Reise bisher hingeführt hat und welche weiteren Zielorte bereits geplant sind.
Mich gibt es auch auf Flickr. Dort könnt ihr ALLE Fotos von meinen Abenteuern anschauen. Hier in den Reiseberichten können nicht immer alle untergebracht werden. Hier geht es direkt zum Fotoalbum des Abenteuers 38.
Meinen Youtube-Kanal, auf dem ihr ein paar kurze Clips von mir sehen könnt, findet ihr hier.
Ich würde mich freuen, wenn ihr die Abenteuer gemeinsam mit mir genießt. Und nicht vergessen: Wenn ihr mögt, komme ich auch bei euch vorbei! ==> Registrierung als Gastgeber

Kategorie(n): Ludwig

Eine Antwort auf Ludwigs Abenteuer – Folge 38

    Bruno Wuschel sagt:

    Hallo,
    sehr schöner Bericht und auch ein Social-Media-Team, welches versucht Transparenz zu den Prozessen zu zeigen. Und dort wo Menschen arbeiten, da menschelt es auch ab und zu mal. Trotzdem weiter so an das Social-Media-Team und vor allem an den hervorragenden Berichte-Ersteller.
    Gruß
    Bruno
    @bruno_wuschel

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