Ludwigs Abenteuer – Folge 26

Nachdem ich von meiner ersten Twitter-Reise wieder nach Hause gekommen bin, haben sofort die Vorbereitungen für die nächsten Abenteuer begonnen. Zum einen steht die zweite Twitter-Reise ja schon kurz bevor, zum anderen sollte es in der Zwischenzeit ja auch noch mit Günni und unseren Menschen (Tanja und Reinhold) in den Urlaub gehen. Also nicht lange ausgeruht und gleich auf die anstehende Kreuzfahrt vorbereitet. Zwar habe ich mit McSchnuffel Anfang des Jahres auch eine Kreuzfahrt unternommen, ich wollte mich aber dennoch ernsthaft auf das Leben auf einem Schiff vorbereiten. Dazu habe ich ein schickes Modell des Kreuzfahrtschiffs genutzt und mich einige Zeit darin aufgehalten.

Mit insgesamt vier Menschen – also die zwei von Günni und mir und zwei Freunden von ihnen – ging es dann samstags los. Nachdem das Auto beim Parkvogel abgegeben wurde, sind wir zum Flughafen gebracht worden. Nach dem Check-in haben die Menschen dann ihr übliches Urlaubs-Abreise-Ritual zelebriert: Sekt für alle!

Während wir auf unseren Flug nach Gran Canaria gewartet haben, habe ich mich noch ein bisschen am Gate umgeschaut und mir die Zeit vertrieben.

Ganz ohne Passkontrolle durften wir dann ins Flugzeug einsteigen. Der Flieger war komplett ausgebucht, und fast alle wollten zum selben Kreuzfahrtschiff wie wir.

Der Flug hat gut vier Stunden gedauert. Was macht man da als aktiver Löwe? Klar – einiges an Dummheiten. Irgendwie muss man ja die Zeit überbrücken, oder?

Auf Gran Canaria angekommen ging es dann zügig mit dem Bus zum Hafen und aufs Schiff. Da die Verpflegung im Flugzeug nicht gerade nennenswert war, haben wir uns auf dem Schiff direkt mal ein bisschen gestärkt. An den Buffets gab es ganz schön viele Leckereien. Da wusste man ja gar nicht, was man so essen soll.

Nach dem Essen war dann noch ein bisschen Schiffserkundung angesagt, bevor die Menschen dann alleine an der Seenotrettungsübung teilgenommen haben und anschließend zum Begrüßungs-Sektempfang gegangen sind.

Die Nacht über hat das Schiff – die AIDAcara – dann noch im Hafen gelegen, bevor es sonntags nach dem Frühstück endlich losging. Ausgestattet mit meinem nagelneuen Sicherheitsgeschirr konnte ich dann auch noch einige schöne Fotos vor und während des Auslaufens machen lassen. Ohne das Sicherheitsgeschirr hätte ich mich nicht auf die Reling setzen können. Ich möchte es an dieser Stelle schon mal erwähnen: Das Sicherheitsgeschirr hat mir während des Urlaubs einige Male den kleinen Löwenar… gerettet und ein paar Stürze abgefangen.

Den Rest des Tages haben wir dann auf See verbracht. Also reichlich Zeit, um das Schiff weiter zu erkunden, alle angebotenen Buffets zu plündern, leckere Cocktails zu schlürfen und das Rahmenprogramm an Bord zu genießen.

Montags sind wir dann in Funchal auf Madeira eingelaufen. Nach ein paar schnellen Fotos zusammen mit Günni auf und vor dem Schiff wurde dann die Insel erkundet. Die Menschen hatten dafür schon vorher einen deutschsprechenden Taxifahrer für den ganzen Tag gechartert, der uns dann auch sehr schön herumgefahren und die Insel gezeigt hat. Insgesamt sind wir fast sieben Stunden über die Insel gefahren und haben viele schöne Orte und wahnsinnig tolle Aussichtspunkte gezeigt bekommen. Und das ganze natürlich bei bestem Wetter und urlaubstauglichen 30 Grad.

Am nächsten Morgen hat das Schiff dann Madeira wieder verlassen und Lanzarote angesteuert. Dort sollten wir dann am folgenden Tag ankommen. Also wieder Seetag – Zeit um sich vom ersten großen Inselausflug zu erholen. Das habe ich auch ganz gut hinbekommen. Unter anderem habe ich mit den Menschen eine ganze Weile auf einer Sonnenliege rumgelungert und einfach auf das weite Meer hinausgeguckt.

Mittwochs kamen wir dann in Arrecife auf Lanzarote an. Da haben die Menschen schnell einen gebuchten Mietwagen abgeholt und danach ging es sofort zur Inselerkundung los. Zuerst sind wir in den Nationalpark Timanfaya gefahren und haben uns diese für Lanzarote typische Vulkanlandschaft angeschaut. Sehr beeindruckend! So könnte es auch auf dem Mond aussehen. Im Nationalpark wurde uns auch ein Kamelritt angeboten – aber wir hatten ja einen Mietwagen dabei.

Vom Nationalpark Timanfaya aus sind wir in den Nordosten der Insel gefahren und waren am Aussichtspunkt Mirador Del Rio. Von dort aus hat man einen fantastischen Blick zu einer kleinen vorgelagerten Nachbarinsel. An dieser Stelle nochmal ein Dank ans Sicherheitsgeschirr!!!

Die nächste Station war der Jardin de Cactus – ein großer Kaktusgarten mit ganz vielen…na ihr könnt es euch schon denken…Kakteen. Ein wirklich sehr schöner Ort zum Durchstreifen und Verweilen. Und wer hätte es gedacht…es gibt auch Kakteen, die nicht nur pieksen sondern auch eine weiche Ausruhmöglichkeit bieten.

Schon wieder war ein Tag vorbei und das Schiff hat seine Route in Richtung La Gomera fortgesetzt, während die Menschen und ich mal wieder die Restaurants und Bars an Bord unsicher gemacht haben.

Auch auf La Gomera ging es mit einem Mietwagen über die Insel. Auch hier gab es viel zu sehen. Aber die Landschaft war ganz anders als auf Lanzarote. Erstaunlich, wie sich die Kanarischen Inseln voneinander unterscheiden. Nach vielen Fotostopps an tollen Aussichtspunkten haben wir unsere mehrstündige Inselrundfahrt dann nachmittags beendet und haben die AIDAcara wieder geentert.

Abends an Bord waren Günni und ich noch ein bisschen an Bord unterwegs um Fotos machen zu lassen. Es war ganz schön windig, und deswegen waren die Menschen am meisten damit beschäftigt uns festzuhalten.

Freitags sind wir dann auf Teneriffa angekommen. Nach dem Frühstück gab es den bereits gewohnten Ablauf. Frühstück – Mietwagen holen – Inselrundfahrt. Unser Hauptziel auf Teneriffa war natürlich der Teide, der nicht nur der höchste Berg der Insel, sondern auch ganz Spaniens ist. Von den insgesamt 3.718 Metern Höhe haben wir mit dem Mietwagen rund zwei Drittel erklommen. Auf der Fahrt gab es wie immer wundervolle Aussichten und Haltepunkte, an denen man die beeindruckende Landschaft bewundern konnte. Vom Teide aus ging es dann wieder Richtung Küste, an der wir ein ganzes Stück entlanggefahren sind. Selbstverständlich gab es aber auch noch einen Halt am Meer. Wir wollten ja nicht nur im Auto sitzen und aus den Fenstern schauen.

In der folgenden Nacht ist die AIDAcara dann wieder nach Gran Canaria gefahren und eine Woche Kreuzfahrt war tatsächlich schon vorbei. Wir durften noch bis zum frühen Nachmittag an Bord bleiben, aber dann ging es wieder mit dem Bus zum Flughafen und dann zurück in die Heimat, wo wir mitten in der Nacht wohlbehalten angekommen sind.

Meine zweite Kreuzfahrt in diesem Jahr war genauso schön wie die erste mit McSchnuffel. Zwar ein kleineres Schiff und eine Kabine ohne Fenster – und dementsprechend diesmal keine Hängematte auf dem eigenen Balkon – aber trotzdem ein wahnsinnig tolles Abenteuer. Ich hoffe, dass es nicht meine letzte Kreuzfahrt war…vielleicht nimmt mich ja nochmal wer anders mit auf große Seereise – wer weiß.

Verfolgt meine Abenteuer weiter hier auf der Homepage oder auf Twitter ==> @Ludwig_Loewe
Ich halte euch wie immer auf dem Laufenden.
Auf meiner Abenteuerkarte könnt ihr euch auch übersichtlich anschauen, wo mich meine Reise bisher hingeführt hat und welche weiteren Zielorte bereits geplant sind.
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Bis bald
Euer Ludwig

Kategorie(n): Ludwig

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